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AnkerMake M5
FDM-Drucker Released 2022 Nicht mehr erhältlich

AnkerMake M5 Test & Erfahrungen

Der AnkerMake M5 kombiniert hohes Drucktempo mit einem auf Komfort ausgelegten Workflow und ist besonders fuer Nutzer interessant, die einfache Bedienung statt Bastelfokus priorisieren.

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Technische Daten auf einen Blick

Zeile antippen für Erklärung, Vergleich mit anderen Druckern und unsere Einschätzung.

Druckverfahren & Bauraum

Druckverfahren FDM (Filament) Stärke

Was bedeutet das?

FDM (Fused Deposition Modeling) schmilzt Kunststofffilament und trägt es Schicht für Schicht auf. Das Verfahren ist günstig, vergleichsweise sauber und ideal für robuste Funktionsteile.

Im Vergleich

  • 103 von 149 Geräten in unserer Datenbank (69 %) sind FDM-Drucker.

3DPrinterHero-Einschätzung

Vielseitigste Technik für robuste Funktionsteile, Prototypen und Alltagshelfer.

Bauraum 235 × 235 × 250 mm · 14 l Durchschnitt

Was bedeutet das?

Der maximale Druckbereich (Breite × Tiefe × Höhe). Er bestimmt, wie groß ein Teil am Stück werden kann – größere Objekte müssen sonst geteilt und verklebt werden.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 1.200 €: 23 l (64 Geräte) – dieser Drucker liegt 40 % darunter.
  • Platz 45 von 64.
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 30 l.

3DPrinterHero-Einschätzung

Eher kompakter Bauraum – große Objekte müssen geteilt werden.

Bauweise Offener Rahmen mit Bettschlitten (Bed-Slinger) Durchschnitt

Was bedeutet das?

Beschreibt, wie sich Druckkopf und Druckbett bewegen. Beim Bettschlitten („Bed-Slinger“) fährt das Bett vor und zurück; bei CoreXY bewegt sich nur der leichte Druckkopf in X/Y – das erlaubt höheres Tempo mit weniger Vibrationen.

Im Vergleich

  • 40 % der FDM-Drucker unter 1.200 € nutzen dieselbe Bauweise.

3DPrinterHero-Einschätzung

Bewährte, günstige Bauweise – bei sehr hohem Tempo und großen, schweren Teilen ist CoreXY im Vorteil.

Geschwindigkeit & Dynamik

Max. Druckgeschwindigkeit bis 500 mm/s Durchschnitt

Was bedeutet das?

Herstellerangabe für die maximale Verfahrgeschwindigkeit des Druckkopfs. In der Praxis begrenzen Beschleunigung, Kühlung und Hotend-Durchfluss das nutzbare Tempo – der Wert ist eine Obergrenze, kein Alltagswert.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 1.200 €: 533 mm/s (64 Geräte) – dieser Drucker liegt 6 % darunter.
  • Platz 35 von 64 (gleichauf mit 18 weiteren Geräten).
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 488 mm/s.

3DPrinterHero-Einschätzung

Segmentübliches Tempo.

Max. Beschleunigung 5.000 mm/s² Schwäche

Was bedeutet das?

Wie schnell der Druckkopf auf Tempo kommt. Bei kleinen Teilen mit vielen Richtungswechseln entscheidet die Beschleunigung oft mehr über die Druckzeit als die Höchstgeschwindigkeit.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 1.200 €: 18.741 mm/s² (54 Geräte) – dieser Drucker liegt 73 % darunter.
  • Platz 52 von 54.
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 18.279 mm/s².

3DPrinterHero-Einschätzung

Geringere Beschleunigung – kleine, verwinkelte Teile dauern länger.

Extruder, Temperaturen & Materialien

Extruder Direktextruder Stärke

Was bedeutet das?

Der Extruder fördert das Filament in die heiße Düse. Beim Direktextruder sitzt der Antrieb direkt am Druckkopf, beim Bowden-System am Rahmen – das Filament läuft dann durch einen Schlauch zum Hotend.

Im Vergleich

  • 72 % der FDM-Drucker unter 1.200 € nutzen dasselbe Extrudersystem.

3DPrinterHero-Einschätzung

Direktextruder: präziser Rückzug und problemlos mit flexiblem TPU – heute der Standard.

Max. Düsentemperatur bis 260 °C Durchschnitt

Was bedeutet das?

Die höchste Temperatur, die die Düse erreicht. Sie entscheidet, welche Filamente sich verarbeiten lassen: PLA braucht rund 200 °C, ABS/ASA etwa 250 °C, Nylon und Polycarbonat 280–300 °C und mehr.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 1.200 €: 301 °C (63 Geräte) – dieser Drucker liegt 14 % darunter.
  • Platz 52 von 63 (gleichauf mit 7 weiteren Geräten).
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 303 °C.
  • Einordnung: Reicht für PLA, PETG, TPU sowie ABS und ASA.

3DPrinterHero-Einschätzung

Niedrigere Düsentemperatur – Fokus auf Standardmaterialien.

Max. Druckbetttemperatur bis 100 °C Durchschnitt

Was bedeutet das?

Die höchste Temperatur des beheizten Druckbetts. Ein warmes Bett sorgt dafür, dass die erste Schicht haftet und das Teil nicht verzieht – besonders wichtig bei ABS, ASA, PC und Nylon.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 1.200 €: 105 °C (63 Geräte) – dieser Drucker liegt 5 % darunter.
  • Platz 32 von 63 (gleichauf mit 26 weiteren Geräten).
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 108 °C.
  • Einordnung: Ausreichend für PLA, PETG, ABS und ASA.

3DPrinterHero-Einschätzung

Segmentübliche Betttemperatur.

Mehrfarbdruck Nein Durchschnitt

Was bedeutet das?

Gibt an, ob der Drucker mehrere Farben oder Materialien in einem Druck verarbeiten kann. Dafür sorgt meist eine Zuführeinheit, die automatisch zwischen mehreren Spulen wechselt; Drucker mit zwei Düsen schaffen zwei Materialien auch ohne sie.

Im Vergleich

  • Mehrfarbsysteme wie AMS, CFS oder QIDI Box führen mehrere Spulen automatisch zu. Jeder Farbwechsel kostet allerdings Zeit und erzeugt Spülabfall.

3DPrinterHero-Einschätzung

Reiner Einfarbdrucker – ein Mehrfarbsystem ist vom Hersteller nicht vorgesehen.

Druckqualität

Schichthöhe 0,1–0,4 mm Durchschnitt

Was bedeutet das?

Die Dicke einer einzelnen gedruckten Lage. Dünne Schichten ergeben glattere Oberflächen und feinere Details, dauern aber länger; dicke Schichten sind schneller, zeigen aber deutlichere Stufen.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 1.200 €: 0,087 mm (25 Geräte) – dieser Drucker liegt 15 % darüber.
  • Platz 10 von 25 (gleichauf mit 14 weiteren Geräten).
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 0,086 mm.

3DPrinterHero-Einschätzung

Gröbere minimale Schichthöhe – für sehr feine Details weniger geeignet.

Druckplatte

Druckoberfläche PEI-Federstahlplatte Stärke

Was bedeutet das?

Die Oberfläche, auf der das Objekt entsteht. Sie entscheidet, wie gut die erste Schicht haftet und wie leicht sich der fertige Druck wieder lösen lässt.

Im Vergleich

  • 82 % der FDM-Drucker unter 1.200 € nutzen eine vergleichbare Oberfläche.

3DPrinterHero-Einschätzung

PEI-Oberfläche: sehr gute Haftung, und Drucke lösen sich nach dem Abkühlen fast von selbst.

Befestigung magnetisch Stärke

Was bedeutet das?

Wie die Druckplatte befestigt ist. Magnetische, abnehmbare Platten erleichtern das Entnehmen fertiger Drucke erheblich.

Im Vergleich

  • 85 % der FDM-Drucker unter 1.200 € haben dieselbe Befestigung.

3DPrinterHero-Einschätzung

Magnetisch: Platte abnehmen, leicht biegen – der Druck springt ab. Sehr komfortabel.

Abmessungen & Gewicht

Gerätemaße (B × T × H) 502 × 438 × 470 mm Durchschnitt

Was bedeutet das?

Außenmaße des Geräts (Breite × Tiefe × Höhe). Plane zusätzlich Platz für Spule, Kabel und Lüftung ein – Bettschlitten-Drucker brauchen außerdem Freiraum nach vorn und hinten.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 1.200 €: 0,21 m² Stellfläche (64 Geräte) – dieser Drucker liegt 5 % darüber.
  • Platz 39 von 64.
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 0,24 m² Stellfläche.
  • Raumeffizienz: Der Bauraum nutzt 13 % des Gerätevolumens (Ø FDM-Drucker unter 1.200 €: 18 %).

3DPrinterHero-Einschätzung

Segmentüblicher Platzbedarf.

Nettogewicht 12,4 kg Stärke

Was bedeutet das?

Gewicht ohne Verpackung und Zubehör. Relevant für Transport und Stellplatz – schwerere Geräte stehen oft ruhiger, brauchen aber einen stabilen Tisch.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 1.200 €: 15,4 kg (64 Geräte) – dieser Drucker liegt 19 % darunter.
  • Platz 27 von 64 (gleichauf mit 1 weiterem Gerät).
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 19,7 kg.

3DPrinterHero-Einschätzung

Leichter als der Durchschnitt – einfach umzustellen.

Vergleichsbasis: FDM-Drucker unter 1.200 € (65 Geräte), Preis dieses Druckers: 800 €. Durchschnittswerte basieren auf den Herstellerangaben aller Drucker in unserer Datenbank.

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AnkerMake M5 vs. M5C, Bambu Lab A1 oder Elegoo Neptune 4 Pro

Die Drucker, mit denen der M5 am häufigsten verglichen wird: Testnote, Preis und die wichtigsten Daten nebeneinander.

AnkerMake M5AnkerMake M5Dieser Drucker M5CM5C Bambu Lab A1Bambu Lab A1 Elegoo Neptune 4 ProElegoo Neptune 4 Pro
Testnote––8,98,2
PreisAb 800 €Preis k. A.Ab 239 €Ab 199 €
Bauraum235 × 235 × 250 mm · 14 l220 × 220 × 250 mm · 12 l256 × 256 × 256 mm · 17 l225 × 225 × 265 mm · 13 l
Max. Druckgeschwindigkeitbis 500 mm/sbis 500 mm/sbis 500 mm/sbis 500 mm/s
MehrfarbdruckNeinNeinNicht im Lieferumfang (AMS lite für 4 Farben nachrüstbar)Nein

Wann sich der Gegner lohnt

Testnoten aus unseren Testberichten, Preise sind aktuelle Hersteller- bzw. UVP-Preise, technische Daten laut Hersteller.

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Alternativen

Drucker im ähnlichen Preissegment wie der M5, die einzelne Punkte besser machen.

Vorteile basieren auf Herstellerangaben und unseren Testnoten; Preise sind aktuelle Hersteller- bzw. UVP-Preise.

Erster Eindruck & Setup

Der M5 startet vergleichsweise unkompliziert und richtet sich klar an Nutzer, die schnell druckbereit sein wollen. Eine saubere Erstkalibrierung und sinnvolle Profilwahl bleiben trotzdem wichtig fuer konstante Ergebnisse.

Speed-Check in der Praxis

Bei PLA/PETG liefert der M5 kurze Druckzeiten und solide bis gute Ergebnisse im Alltag. Wie bei vielen schnellen Bedslingern steigt der Abstimmungsbedarf, wenn Tempo und Qualitaetsanspruch gleichzeitig maximiert werden sollen.

Software, Slicer & Workflow

Die Bedienlogik ist auf Komfort ausgelegt und funktioniert fuer typische Consumer-Workflows ordentlich. Fortgeschrittene Nutzer finden genug Funktionen, aber weniger Offenheit als in klassischen DIY-orientierten Stacks.

Fazit zum M5

Wird nicht mehr hergestellt, neu nur noch als Restposten erhältlich.

– Noch offen

Noch keine Gesamtwertung: Wir vergeben sie erst, wenn genug Fachtests und Nutzerstimmen zum M5 ausgewertet sind.

Preis

Ab 800 €

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