AnkerMake Logo
AnkerMake M5C
FDM-Drucker Released 2023 Nicht mehr erhältlich

AnkerMake M5C Test & Erfahrungen

Der AnkerMake M5C bietet hohes Tempo, einfache Inbetriebnahme und ein nutzerfreundliches Gesamtpaket fuer Einsteiger und Umsteiger, die moeglichst schnell zu brauchbaren Ergebnissen kommen wollen.

inventory_2

Technische Daten auf einen Blick

Zeile antippen für Erklärung, Vergleich mit anderen Druckern und unsere Einschätzung.

Druckverfahren & Bauraum

Druckverfahren FDM (Filament) Stärke

Was bedeutet das?

FDM (Fused Deposition Modeling) schmilzt Kunststofffilament und trägt es Schicht für Schicht auf. Das Verfahren ist günstig, vergleichsweise sauber und ideal für robuste Funktionsteile.

Im Vergleich

  • 103 von 149 Geräten in unserer Datenbank (69 %) sind FDM-Drucker.

3DPrinterHero-Einschätzung

Vielseitigste Technik für robuste Funktionsteile, Prototypen und Alltagshelfer.

Bauraum 220 × 220 × 250 mm · 12 l Durchschnitt

Was bedeutet das?

Der maximale Druckbereich (Breite × Tiefe × Höhe). Er bestimmt, wie groß ein Teil am Stück werden kann – größere Objekte müssen sonst geteilt und verklebt werden.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 30 l (102 Geräte) – dieser Drucker liegt 60 % darunter.
  • Platz 72 von 102 (gleichauf mit 8 weiteren Geräten).

3DPrinterHero-Einschätzung

Eher kompakter Bauraum – große Objekte müssen geteilt werden.

Bauweise Offener Rahmen mit Bettschlitten (Bed-Slinger) Durchschnitt

Was bedeutet das?

Beschreibt, wie sich Druckkopf und Druckbett bewegen. Beim Bettschlitten („Bed-Slinger“) fährt das Bett vor und zurück; bei CoreXY bewegt sich nur der leichte Druckkopf in X/Y – das erlaubt höheres Tempo mit weniger Vibrationen.

Im Vergleich

  • 36 % der alle FDM-Drucker unserer Datenbank nutzen dieselbe Bauweise.

3DPrinterHero-Einschätzung

Bewährte, günstige Bauweise – bei sehr hohem Tempo und großen, schweren Teilen ist CoreXY im Vorteil.

Geschwindigkeit & Dynamik

Max. Druckgeschwindigkeit bis 500 mm/s Durchschnitt

Was bedeutet das?

Herstellerangabe für die maximale Verfahrgeschwindigkeit des Druckkopfs. In der Praxis begrenzen Beschleunigung, Kühlung und Hotend-Durchfluss das nutzbare Tempo – der Wert ist eine Obergrenze, kein Alltagswert.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 488 mm/s (96 Geräte) – dieser Drucker liegt 2 % darüber.
  • Platz 41 von 96 (gleichauf mit 24 weiteren Geräten).

3DPrinterHero-Einschätzung

Segmentübliches Tempo.

Max. Beschleunigung 5.000 mm/s² Schwäche

Was bedeutet das?

Wie schnell der Druckkopf auf Tempo kommt. Bei kleinen Teilen mit vielen Richtungswechseln entscheidet die Beschleunigung oft mehr über die Druckzeit als die Höchstgeschwindigkeit.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 18.279 mm/s² (68 Geräte) – dieser Drucker liegt 73 % darunter.
  • Platz 64 von 68 (gleichauf mit 2 weiteren Geräten).

3DPrinterHero-Einschätzung

Geringere Beschleunigung – kleine, verwinkelte Teile dauern länger.

Max. Durchflussrate (Standard-Hotend) bis 35 mm³/s Durchschnitt

Was bedeutet das?

Wie viel geschmolzenes Filament das Hotend pro Sekunde fördern kann. Erst ein hoher Durchfluss macht hohe Geschwindigkeiten bei normalen Linienbreiten tatsächlich nutzbar.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 38 mm³/s (32 Geräte) – dieser Drucker liegt 7 % darunter.
  • Platz 14 von 32.

3DPrinterHero-Einschätzung

Segmentüblicher Durchfluss.

Extruder, Temperaturen & Materialien

Extruder Direktextruder Stärke

Was bedeutet das?

Der Extruder fördert das Filament in die heiße Düse. Beim Direktextruder sitzt der Antrieb direkt am Druckkopf, beim Bowden-System am Rahmen – das Filament läuft dann durch einen Schlauch zum Hotend.

Im Vergleich

  • 61 % der alle FDM-Drucker unserer Datenbank nutzen dasselbe Extrudersystem.

3DPrinterHero-Einschätzung

Direktextruder: präziser Rückzug und problemlos mit flexiblem TPU – heute der Standard.

Max. Düsentemperatur bis 300 °C Durchschnitt

Was bedeutet das?

Die höchste Temperatur, die die Düse erreicht. Sie entscheidet, welche Filamente sich verarbeiten lassen: PLA braucht rund 200 °C, ABS/ASA etwa 250 °C, Nylon und Polycarbonat 280–300 °C und mehr.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 303 °C (95 Geräte) – dieser Drucker liegt 1 % darunter.
  • Platz 26 von 95 (gleichauf mit 42 weiteren Geräten).
  • Einordnung: Reicht für ABS, ASA, Nylon (PA) und Polycarbonat (PC).

3DPrinterHero-Einschätzung

Segmentübliche Düsentemperatur.

Max. Druckbetttemperatur bis 100 °C Durchschnitt

Was bedeutet das?

Die höchste Temperatur des beheizten Druckbetts. Ein warmes Bett sorgt dafür, dass die erste Schicht haftet und das Teil nicht verzieht – besonders wichtig bei ABS, ASA, PC und Nylon.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 108 °C (96 Geräte) – dieser Drucker liegt 7 % darunter.
  • Platz 56 von 96 (gleichauf mit 35 weiteren Geräten).
  • Einordnung: Ausreichend für PLA, PETG, ABS und ASA.

3DPrinterHero-Einschätzung

Segmentübliche Betttemperatur.

Kompatible Materialien PLA, PETG, TPU · 3 Sorten Schwäche

Was bedeutet das?

Laut Hersteller freigegebene Materialien. Je breiter die Liste, desto mehr Anwendungen sind möglich – von dekorativem PLA über flexibles TPU bis zu technischen, faserverstärkten Kunststoffen.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 6,1 Sorten (93 Geräte) – dieser Drucker liegt 50 % darunter.
  • Platz 77 von 93 (gleichauf mit 11 weiteren Geräten).

3DPrinterHero-Einschätzung

Kleinere Materialauswahl – vor allem für Standardfilamente gedacht.

Mehrfarbdruck Nein Durchschnitt

Was bedeutet das?

Gibt an, ob der Drucker mehrere Farben oder Materialien in einem Druck verarbeiten kann. Dafür sorgt meist eine Zuführeinheit, die automatisch zwischen mehreren Spulen wechselt; Drucker mit zwei Düsen schaffen zwei Materialien auch ohne sie.

Im Vergleich

  • Mehrfarbsysteme wie AMS, CFS oder QIDI Box führen mehrere Spulen automatisch zu. Jeder Farbwechsel kostet allerdings Zeit und erzeugt Spülabfall.

3DPrinterHero-Einschätzung

Reiner Einfarbdrucker – ein Mehrfarbsystem ist vom Hersteller nicht vorgesehen.

Druckqualität

Schichthöhe 0,1–0,4 mm Durchschnitt

Was bedeutet das?

Die Dicke einer einzelnen gedruckten Lage. Dünne Schichten ergeben glattere Oberflächen und feinere Details, dauern aber länger; dicke Schichten sind schneller, zeigen aber deutlichere Stufen.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 0,086 mm (48 Geräte) – dieser Drucker liegt 16 % darüber.
  • Platz 21 von 48 (gleichauf mit 24 weiteren Geräten).

3DPrinterHero-Einschätzung

Gröbere minimale Schichthöhe – für sehr feine Details weniger geeignet.

Druckplatte

Druckoberfläche PEI-Federstahlplatte Stärke

Was bedeutet das?

Die Oberfläche, auf der das Objekt entsteht. Sie entscheidet, wie gut die erste Schicht haftet und wie leicht sich der fertige Druck wieder lösen lässt.

Im Vergleich

  • 67 % der alle FDM-Drucker unserer Datenbank nutzen eine vergleichbare Oberfläche.

3DPrinterHero-Einschätzung

PEI-Oberfläche: sehr gute Haftung, und Drucke lösen sich nach dem Abkühlen fast von selbst.

Befestigung magnetisch Stärke

Was bedeutet das?

Wie die Druckplatte befestigt ist. Magnetische, abnehmbare Platten erleichtern das Entnehmen fertiger Drucke erheblich.

Im Vergleich

  • 70 % der alle FDM-Drucker unserer Datenbank haben dieselbe Befestigung.

3DPrinterHero-Einschätzung

Magnetisch: Platte abnehmen, leicht biegen – der Druck springt ab. Sehr komfortabel.

Abmessungen & Gewicht

Gerätemaße (B × T × H) 466 × 374 × 480 mm Stärke

Was bedeutet das?

Außenmaße des Geräts (Breite × Tiefe × Höhe). Plane zusätzlich Platz für Spule, Kabel und Lüftung ein – Bettschlitten-Drucker brauchen außerdem Freiraum nach vorn und hinten.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 0,24 m² Stellfläche (96 Geräte) – dieser Drucker liegt 29 % darunter.
  • Platz 29 von 96.
  • Raumeffizienz: Der Bauraum nutzt 14 % des Gerätevolumens (Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 17 %).

3DPrinterHero-Einschätzung

Kompakter als der Durchschnitt – passt auch auf kleinere Schreibtische.

Nettogewicht 11 kg Stärke

Was bedeutet das?

Gewicht ohne Verpackung und Zubehör. Relevant für Transport und Stellplatz – schwerere Geräte stehen oft ruhiger, brauchen aber einen stabilen Tisch.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 19,7 kg (96 Geräte) – dieser Drucker liegt 44 % darunter.
  • Platz 30 von 96 (gleichauf mit 2 weiteren Geräten).

3DPrinterHero-Einschätzung

Leichter als der Durchschnitt – einfach umzustellen.

Vergleichsbasis: alle FDM-Drucker unserer Datenbank (103 Geräte). Durchschnittswerte basieren auf den Herstellerangaben aller Drucker in unserer Datenbank.

compare_arrows

AnkerMake M5C vs. Bambu Lab A1, Creality Ender 3 V3 KE oder M5

Die Drucker, mit denen der M5C am häufigsten verglichen wird: Testnote, Preis und die wichtigsten Daten nebeneinander.

AnkerMake M5CAnkerMake M5CDieser Drucker Bambu Lab A1Bambu Lab A1 Creality Ender 3 V3 KECreality Ender 3 V3 KE M5M5
Testnote–8,98,3–
PreisPreis k. A.Ab 239 €Preis k. A.Ab 800 €
Bauraum220 × 220 × 250 mm · 12 l256 × 256 × 256 mm · 17 l220 × 220 × 240 mm · 12 l235 × 235 × 250 mm · 14 l
Max. Druckgeschwindigkeitbis 500 mm/sbis 500 mm/sbis 500 mm/sbis 500 mm/s
MehrfarbdruckNeinNicht im Lieferumfang (AMS lite für 4 Farben nachrüstbar)NeinNein

Wann sich der Gegner lohnt

Testnoten aus unseren Testberichten, Preise sind aktuelle Hersteller- bzw. UVP-Preise, technische Daten laut Hersteller.

Erster Eindruck & Setup

Der M5C ist auf schnellen Start ausgelegt und laesst sich ohne grossen Schraubaufwand in Betrieb nehmen. Wer mechanische Basischecks und ein sauberes First-Layer-Setup macht, bekommt einen deutlich stabileren Alltag.

Speed-Check in der Praxis

Im PLA- und PETG-Betrieb liefert der Drucker ein gutes Tempo mit solider Oberflaechenqualitaet. Bei sehr hohen Geschwindigkeiten sinkt die Ruhe im Druckbild, bleibt fuer Alltagsteile aber oft noch im akzeptablen Bereich.

Software, Slicer & Workflow

Der Software- und App-Fokus ist ein klarer Teil des Produkterlebnisses und hilft beim schnellen Einstieg. Fuer erfahrene Nutzer wirkt der Stack teils weniger flexibel als offenere Setups, ist im Alltag aber funktional.

Fazit zum M5C

Wird nicht mehr hergestellt, neu nur noch als Restposten erhältlich.

– Noch offen

Noch keine Gesamtwertung: Wir vergeben sie erst, wenn genug Fachtests und Nutzerstimmen zum M5C ausgewertet sind.

Preis

Preis k. A.

Bei kaufenStandard Bei Amazon verfügbar

Video von YouTube laden?

Zum Abspielen wird der Player von YouTube (Google Ireland Ltd.) geladen. Dabei werden Daten wie Ihre IP-Adresse an Google übertragen, ggf. auch in die USA. Vor Ihrer Zustimmung wird nichts geladen. Datenschutzerklärung

Stattdessen auf YouTube ansehen