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Geeetech A20T
FDM-Drucker Released 2019 Nicht mehr erhältlich

Geeetech A20T Test & Erfahrungen

Der Geeetech A20T führt drei Filamente in eine Mischdüse und ermöglichte so schon früh günstige Farbverläufe; heute ist er technisch überholt und praktisch nicht mehr erhältlich.

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Technische Daten auf einen Blick

Zeile antippen für Erklärung, Vergleich mit anderen Druckern und unsere Einschätzung.

Druckverfahren & Bauraum

Druckverfahren FDM (Filament) Stärke

Was bedeutet das?

FDM (Fused Deposition Modeling) schmilzt Kunststofffilament und trägt es Schicht für Schicht auf. Das Verfahren ist günstig, vergleichsweise sauber und ideal für robuste Funktionsteile.

Im Vergleich

  • 103 von 149 Geräten in unserer Datenbank (69 %) sind FDM-Drucker.

3DPrinterHero-Einschätzung

Vielseitigste Technik für robuste Funktionsteile, Prototypen und Alltagshelfer.

Bauraum 250 × 250 × 250 mm · 16 l Durchschnitt

Was bedeutet das?

Der maximale Druckbereich (Breite × Tiefe × Höhe). Er bestimmt, wie groß ein Teil am Stück werden kann – größere Objekte müssen sonst geteilt und verklebt werden.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 30 l (102 Geräte) – dieser Drucker liegt 48 % darunter.
  • Platz 61 von 102 (gleichauf mit 2 weiteren Geräten).

3DPrinterHero-Einschätzung

Eher kompakter Bauraum – große Objekte müssen geteilt werden.

Bauweise Offener Rahmen mit Bettschlitten (Bed-Slinger) Durchschnitt

Was bedeutet das?

Beschreibt, wie sich Druckkopf und Druckbett bewegen. Beim Bettschlitten („Bed-Slinger“) fährt das Bett vor und zurück; bei CoreXY bewegt sich nur der leichte Druckkopf in X/Y – das erlaubt höheres Tempo mit weniger Vibrationen.

Im Vergleich

  • 36 % der alle FDM-Drucker unserer Datenbank nutzen dieselbe Bauweise.

3DPrinterHero-Einschätzung

Bewährte, günstige Bauweise – bei sehr hohem Tempo und großen, schweren Teilen ist CoreXY im Vorteil.

Extruder, Temperaturen & Materialien

Extruder Bowden (3-in-1-out-Mischhotend) Durchschnitt

Was bedeutet das?

Der Extruder fördert das Filament in die heiße Düse. Beim Direktextruder sitzt der Antrieb direkt am Druckkopf, beim Bowden-System am Rahmen – das Filament läuft dann durch einen Schlauch zum Hotend.

Im Vergleich

  • 6 % der alle FDM-Drucker unserer Datenbank nutzen dasselbe Extrudersystem.

3DPrinterHero-Einschätzung

Bowden-System: leichter Druckkopf, aber flexible Filamente sind deutlich schwieriger.

Max. Düsentemperatur bis 250 °C Durchschnitt

Was bedeutet das?

Die höchste Temperatur, die die Düse erreicht. Sie entscheidet, welche Filamente sich verarbeiten lassen: PLA braucht rund 200 °C, ABS/ASA etwa 250 °C, Nylon und Polycarbonat 280–300 °C und mehr.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 303 °C (95 Geräte) – dieser Drucker liegt 18 % darunter.
  • Platz 88 von 95 (gleichauf mit 4 weiteren Geräten).
  • Einordnung: Reicht für PLA, PETG, TPU sowie ABS und ASA.

3DPrinterHero-Einschätzung

Niedrigere Düsentemperatur – Fokus auf Standardmaterialien.

Max. Druckbetttemperatur bis 100 °C Durchschnitt

Was bedeutet das?

Die höchste Temperatur des beheizten Druckbetts. Ein warmes Bett sorgt dafür, dass die erste Schicht haftet und das Teil nicht verzieht – besonders wichtig bei ABS, ASA, PC und Nylon.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 108 °C (96 Geräte) – dieser Drucker liegt 7 % darunter.
  • Platz 56 von 96 (gleichauf mit 35 weiteren Geräten).
  • Einordnung: Ausreichend für PLA, PETG, ABS und ASA.

3DPrinterHero-Einschätzung

Segmentübliche Betttemperatur.

Mehrfarbdruck Ja – 3 Filamente über Mischdüse (Farbmischung/Verläufe) Stärke

Was bedeutet das?

Gibt an, ob der Drucker mehrere Farben oder Materialien in einem Druck verarbeiten kann. Dafür sorgt meist eine Zuführeinheit, die automatisch zwischen mehreren Spulen wechselt; Drucker mit zwei Düsen schaffen zwei Materialien auch ohne sie.

Im Vergleich

  • Mehrfarbsysteme wie AMS, CFS oder QIDI Box führen mehrere Spulen automatisch zu. Jeder Farbwechsel kostet allerdings Zeit und erzeugt Spülabfall.

3DPrinterHero-Einschätzung

Mehrfarb- und Mehrmaterialdruck direkt ab Werk – ohne Nachkauf und Umbau.

Abmessungen & Gewicht

Gerätemaße (B × T × H) 442 × 447 × 480 mm Stärke

Was bedeutet das?

Außenmaße des Geräts (Breite × Tiefe × Höhe). Plane zusätzlich Platz für Spule, Kabel und Lüftung ein – Bettschlitten-Drucker brauchen außerdem Freiraum nach vorn und hinten.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 0,24 m² Stellfläche (96 Geräte) – dieser Drucker liegt 19 % darunter.
  • Platz 39 von 96.
  • Raumeffizienz: Der Bauraum nutzt 16 % des Gerätevolumens (Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 17 %).

3DPrinterHero-Einschätzung

Kompakter als der Durchschnitt – passt auch auf kleinere Schreibtische.

Nettogewicht 9 kg Stärke

Was bedeutet das?

Gewicht ohne Verpackung und Zubehör. Relevant für Transport und Stellplatz – schwerere Geräte stehen oft ruhiger, brauchen aber einen stabilen Tisch.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 19,7 kg (96 Geräte) – dieser Drucker liegt 54 % darunter.
  • Platz 21 von 96.

3DPrinterHero-Einschätzung

Eines der leichtesten Geräte unter allen FDM-Druckern unserer Datenbank.

Vergleichsbasis: alle FDM-Drucker unserer Datenbank (103 Geräte). Durchschnittswerte basieren auf den Herstellerangaben aller Drucker in unserer Datenbank.

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Geeetech A20T vs. Bambu Lab A1, Anycubic Kobra X oder Flashforge AD5X

Die Drucker, mit denen der A20T am häufigsten verglichen wird: Testnote, Preis und die wichtigsten Daten nebeneinander.

Geeetech A20TGeeetech A20TDieser Drucker Bambu Lab A1Bambu Lab A1 Anycubic Kobra XAnycubic Kobra X Flashforge AD5XFlashforge AD5X
Testnote–8,98,68,5
PreisPreis k. A.Ab 239 €Ab 279 €Ab 349 €
Bauraum250 × 250 × 250 mm · 16 l256 × 256 × 256 mm · 17 l260 × 260 × 260 mm · 18 l220 × 220 × 220 mm · 11 l
Max. Druckgeschwindigkeit–bis 500 mm/sbis 600 mm/sbis 600 mm/s
MehrfarbdruckJa – 3 Filamente über Mischdüse (Farbmischung/Verläufe)Nicht im Lieferumfang (AMS lite für 4 Farben nachrüstbar)Ja – ACE Gen 2: 4 Farben direkt am Druckkopf integriert, mit ACE 2 Pro bis zu 19 FarbenJa – IFS mit 4 Spulenplätzen (bis zu 4 Farben)

Wann sich der Gegner lohnt

Testnoten aus unseren Testberichten, Preise sind aktuelle Hersteller- bzw. UVP-Preise, technische Daten laut Hersteller.

Erster Eindruck & Setup

Der A20T kommt teilmontiert und muss ab Werk manuell gelevelt werden, ein Leveling-Sensor war nur optional. Das Einrichten der drei Zuführungen und der Mischprofile erfordert Geduld.

Speed-Check in der Praxis

Einfarbig druckt der A20T solide, Farbmischungen gelingen eher als Verläufe denn als klar getrennte Farben. Gegenüber heutigen Bedslingern mit Input Shaping ist er deutlich langsamer.

Software, Slicer & Workflow

Für Mischfarben dient Geeetechs Color-Mixer-Software, gedruckt wird per Speicherkarte oder USB, WLAN nur über ein optionales Modul. Der gesamte Workflow wirkt aus heutiger Sicht veraltet.

Fazit zum A20T

Wird nicht mehr hergestellt, neu nur noch als Restposten erhältlich.

– Noch offen

Noch keine Gesamtwertung: Wir vergeben sie erst, wenn genug Fachtests und Nutzerstimmen zum A20T ausgewertet sind.

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