Anycubic Kobra 4
ab 199 € · 50 € teurer
Das macht er besser
- Größerer Bauraum18 l statt 12 l
- Schneller600 mm/s statt 250 mm/s
- Höhere Beschleunigung20.000 mm/s² statt 2.500 mm/s²
- Heißere Düse für technische Filamente300 °C statt 260 °C
Der Kobra 2 Neo ist ein preiswerter Einsteigerdrucker mit solider Leistung für PLA/PETG und einfacher Inbetriebnahme.
Zeile antippen für Erklärung, Vergleich mit anderen Druckern und unsere Einschätzung.
Was bedeutet das?
FDM (Fused Deposition Modeling) schmilzt Kunststofffilament und trägt es Schicht für Schicht auf. Das Verfahren ist günstig, vergleichsweise sauber und ideal für robuste Funktionsteile.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Vielseitigste Technik für robuste Funktionsteile, Prototypen und Alltagshelfer.
Was bedeutet das?
Der maximale Druckbereich (Breite × Tiefe × Höhe). Er bestimmt, wie groß ein Teil am Stück werden kann – größere Objekte müssen sonst geteilt und verklebt werden.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Eher kompakter Bauraum – große Objekte müssen geteilt werden.
Besser in diesem Punkt
Was bedeutet das?
Beschreibt, wie sich Druckkopf und Druckbett bewegen. Beim Bettschlitten („Bed-Slinger“) fährt das Bett vor und zurück; bei CoreXY bewegt sich nur der leichte Druckkopf in X/Y – das erlaubt höheres Tempo mit weniger Vibrationen.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Bewährte, günstige Bauweise – bei sehr hohem Tempo und großen, schweren Teilen ist CoreXY im Vorteil.
Was bedeutet das?
Herstellerangabe für die maximale Verfahrgeschwindigkeit des Druckkopfs. In der Praxis begrenzen Beschleunigung, Kühlung und Hotend-Durchfluss das nutzbare Tempo – der Wert ist eine Obergrenze, kein Alltagswert.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Langsamer als die Konkurrenz – der Fokus liegt eher auf Zuverlässigkeit als auf Tempo.
Was bedeutet das?
Wie schnell der Druckkopf auf Tempo kommt. Bei kleinen Teilen mit vielen Richtungswechseln entscheidet die Beschleunigung oft mehr über die Druckzeit als die Höchstgeschwindigkeit.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Geringere Beschleunigung – kleine, verwinkelte Teile dauern länger.
Was bedeutet das?
Der Extruder fördert das Filament in die heiße Düse. Beim Direktextruder sitzt der Antrieb direkt am Druckkopf, beim Bowden-System am Rahmen – das Filament läuft dann durch einen Schlauch zum Hotend.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Direktextruder: präziser Rückzug und problemlos mit flexiblem TPU – heute der Standard.
Was bedeutet das?
Die höchste Temperatur, die die Düse erreicht. Sie entscheidet, welche Filamente sich verarbeiten lassen: PLA braucht rund 200 °C, ABS/ASA etwa 250 °C, Nylon und Polycarbonat 280–300 °C und mehr.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Segmentübliche Düsentemperatur.
Was bedeutet das?
Die höchste Temperatur des beheizten Druckbetts. Ein warmes Bett sorgt dafür, dass die erste Schicht haftet und das Teil nicht verzieht – besonders wichtig bei ABS, ASA, PC und Nylon.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Segmentübliche Betttemperatur.
Was bedeutet das?
Laut Hersteller freigegebene Materialien. Je breiter die Liste, desto mehr Anwendungen sind möglich – von dekorativem PLA über flexibles TPU bis zu technischen, faserverstärkten Kunststoffen.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Segmentübliche Materialauswahl.
Was bedeutet das?
Gibt an, ob der Drucker mehrere Farben oder Materialien in einem Druck verarbeiten kann. Dafür sorgt meist eine Zuführeinheit, die automatisch zwischen mehreren Spulen wechselt; Drucker mit zwei Düsen schaffen zwei Materialien auch ohne sie.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Reiner Einfarbdrucker – ein Mehrfarbsystem ist vom Hersteller nicht vorgesehen.
Was bedeutet das?
Die Oberfläche, auf der das Objekt entsteht. Sie entscheidet, wie gut die erste Schicht haftet und wie leicht sich der fertige Druck wieder lösen lässt.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
PEI-Oberfläche: sehr gute Haftung, und Drucke lösen sich nach dem Abkühlen fast von selbst.
Was bedeutet das?
Wie die Druckplatte befestigt ist. Magnetische, abnehmbare Platten erleichtern das Entnehmen fertiger Drucke erheblich.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Magnetisch: Platte abnehmen, leicht biegen – der Druck springt ab. Sehr komfortabel.
Was bedeutet das?
Eine eingebaute Kamera erlaubt es, den Druck per App aus der Ferne zu beobachten und Zeitraffer-Videos aufzunehmen. KI-Kameras erkennen zusätzlich Fehldrucke und pausieren den Druck automatisch.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Keine Kamera – Fernüberwachung nur mit einer Nachrüstlösung.
Was bedeutet das?
Beim Drucken entstehen Ultrafeinpartikel und Gerüche – vor allem bei ABS, ASA und Resin. Aktivkohle bindet Gerüche und flüchtige Stoffe, HEPA-Filter fangen feinste Partikel ab.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Keine Filterung – bei PLA unkritisch, bei ABS/ASA auf gute Belüftung achten.
Besser in diesem Punkt
Was bedeutet das?
Außenmaße des Geräts (Breite × Tiefe × Höhe). Plane zusätzlich Platz für Spule, Kabel und Lüftung ein – Bettschlitten-Drucker brauchen außerdem Freiraum nach vorn und hinten.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Braucht mehr Stellfläche als üblich – Platz vorher ausmessen.
Was bedeutet das?
Gewicht ohne Verpackung und Zubehör. Relevant für Transport und Stellplatz – schwerere Geräte stehen oft ruhiger, brauchen aber einen stabilen Tisch.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Leichter als der Durchschnitt – einfach umzustellen.
Vergleichsbasis: FDM-Drucker unter 300 € (19 Geräte), Preis dieses Druckers: 149 €. Durchschnittswerte basieren auf den Herstellerangaben aller Drucker in unserer Datenbank.
Die Drucker, mit denen der Kobra 2 Neo am häufigsten verglichen wird: Testnote, Preis und die wichtigsten Daten nebeneinander.
Anycubic Kobra 2 NeoDieser Drucker | Elegoo Neptune 4 Pro | Creality Ender 3 V3 SE | Bambu Lab P2S | |
|---|---|---|---|---|
| Testnote | – | 8,2 | 8,1 | 9,3 |
| Preis | Ab 149 € | Ab 199 € | Ab 169 € | Ab 449 € |
| Bauraum | 220 × 220 × 250 mm · 12 l | 225 × 225 × 265 mm · 13 l | 220 × 220 × 250 mm · 12 l | 256 × 256 × 256 mm · 17 l |
| Max. Druckgeschwindigkeit | bis 250 mm/s | bis 500 mm/s | bis 250 mm/s | bis 600 mm/s |
| Gehäuse & Druckkammer | – | – | – | Geschlossenes Gehäuse, passiv (keine Kammerheizung) |
| Mehrfarbdruck | Nein | Nein | Nein | Nicht im Lieferumfang (AMS 2 Pro nachrüstbar) |
Fazit: Der Kobra 2 Neo ist in diesem Vergleich der günstigste Drucker. Wer mehr ausgibt, bekommt bei den Gegnern die unten genannten Vorteile.
Wann sich der Gegner lohnt
Elegoo Neptune 4 Pro: Mehr Speed (kostet rund 50 € mehr)
Creality Ender 3 V3 SE: Sehr ähnliche Zielgruppe (kostet rund 20 € mehr)
Bambu Lab P2S: Geschlossener CoreXY, schneller und für technische Filamente (kostet rund 300 € mehr)
Testnoten aus unseren Testberichten, Preise sind aktuelle Hersteller- bzw. UVP-Preise, technische Daten laut Hersteller.
Drucker im ähnlichen Preissegment wie der Kobra 2 Neo, die einzelne Punkte besser machen.
Vorteile basieren auf Herstellerangaben und unseren Testnoten; Preise sind aktuelle Hersteller- bzw. UVP-Preise.
Der Kobra 2 Neo ist auf schnellen Einstieg ausgelegt. Mit wenigen Handgriffen läuft der erste Druck, was ihn für Neulinge besonders interessant macht.
Bei moderatem Tempo gelingen saubere PLA- und PETG-Drucke. Für den Preisbereich ist die Zuverlässigkeit ordentlich, solange mechanische Basiswerte sauber eingestellt sind.
Die Software ist einfach gehalten und deckt die Kernaufgaben ab. Für tiefes Feintuning gibt es stärkere Plattformen, für den Einstieg reicht das Paket gut aus.
Wird nicht mehr hergestellt, neu nur noch als Restposten erhältlich.
Noch keine Gesamtwertung: Wir vergeben sie erst, wenn genug Fachtests und Nutzerstimmen zum Kobra 2 Neo ausgewertet sind.
Preis
Ab 149 €
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