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Creality Ender 3 V3 SE
FDM-Drucker Released Aug 2023

Creality Ender 3 V3 SE Test & Erfahrungen

Der Ender 3 V3 SE bietet für Einsteiger einen einfachen Start in den 3D-Druck und liefert für den Preis eine überzeugende Gesamtleistung.

Laut Nutzern ideal für

  • Einsteiger mit kleinem Budget, die bereit sind, sich in Fehlersuche und Wartung einzuarbeiten
  • Bastler, die den Drucker gezielt mit Community-Mods verbessern möchten
  • Gelegentliches Drucken von PLA- und PETG-Teilen in moderatem Tempo

Eher nicht für

  • Wer lange Drucke unbeaufsichtigt laufen lassen will, da Nutzer von Abbrüchen mitten im Druck berichten (SD-Karte, Extrusion, Leveling)
  • Wer ein Plug-and-play-Gerät ohne Schrauben und Nachjustieren erwartet
  • Wer bei Defekten auf schnellen Hersteller-Support angewiesen ist
Mehr Nutzerstimmen

Die Stärken

  • Sehr guter Einstiegspreis
  • Unkomplizierte Inbetriebnahme für Anfänger
  • Saubere PLA-Ergebnisse bei moderaten Geschwindigkeiten
  • Weit verbreitete Plattform mit viel Community-Wissen

Die Schwächen

  • Open Frame limitiert technische Materialien
  • Weniger Reserven für High-Speed-Setups
  • Out-of-the-box nicht so komfortabel wie Premium-Systeme
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Technische Daten auf einen Blick

Zeile antippen für Erklärung, Vergleich mit anderen Druckern und unsere Einschätzung.

Druckverfahren & Bauraum

Druckverfahren FDM (Filament) Stärke

Was bedeutet das?

FDM (Fused Deposition Modeling) schmilzt Kunststofffilament und trägt es Schicht für Schicht auf. Das Verfahren ist günstig, vergleichsweise sauber und ideal für robuste Funktionsteile.

Im Vergleich

  • 103 von 149 Geräten in unserer Datenbank (69 %) sind FDM-Drucker.

3DPrinterHero-Einschätzung

Vielseitigste Technik für robuste Funktionsteile, Prototypen und Alltagshelfer.

Bauraum 220 × 220 × 250 mm · 12 l Durchschnitt

Was bedeutet das?

Der maximale Druckbereich (Breite × Tiefe × Höhe). Er bestimmt, wie groß ein Teil am Stück werden kann – größere Objekte müssen sonst geteilt und verklebt werden.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 300 €: 15 l (19 Geräte) – dieser Drucker liegt 19 % darunter.
  • Platz 12 von 19 (gleichauf mit 2 weiteren Geräten).
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 30 l.

3DPrinterHero-Einschätzung

Eher kompakter Bauraum – große Objekte müssen geteilt werden.

Bauweise Offener Rahmen mit Bettschlitten (Bed-Slinger) Durchschnitt

Was bedeutet das?

Beschreibt, wie sich Druckkopf und Druckbett bewegen. Beim Bettschlitten („Bed-Slinger“) fährt das Bett vor und zurück; bei CoreXY bewegt sich nur der leichte Druckkopf in X/Y – das erlaubt höheres Tempo mit weniger Vibrationen.

Im Vergleich

  • 79 % der FDM-Drucker unter 300 € nutzen dieselbe Bauweise.

3DPrinterHero-Einschätzung

Bewährte, günstige Bauweise – bei sehr hohem Tempo und großen, schweren Teilen ist CoreXY im Vorteil.

Geschwindigkeit & Dynamik

Max. Druckgeschwindigkeit bis 250 mm/s Schwäche

Was bedeutet das?

Herstellerangabe für die maximale Verfahrgeschwindigkeit des Druckkopfs. In der Praxis begrenzen Beschleunigung, Kühlung und Hotend-Durchfluss das nutzbare Tempo – der Wert ist eine Obergrenze, kein Alltagswert.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 300 €: 418 mm/s (19 Geräte) – dieser Drucker liegt 40 % darunter.
  • Platz 13 von 19 (gleichauf mit 3 weiteren Geräten).
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 488 mm/s.

3DPrinterHero-Einschätzung

Langsamer als die Konkurrenz – der Fokus liegt eher auf Zuverlässigkeit als auf Tempo.

Max. Beschleunigung 2.500 mm/s² Schwäche

Was bedeutet das?

Wie schnell der Druckkopf auf Tempo kommt. Bei kleinen Teilen mit vielen Richtungswechseln entscheidet die Beschleunigung oft mehr über die Druckzeit als die Höchstgeschwindigkeit.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 300 €: 13.500 mm/s² (14 Geräte) – dieser Drucker liegt 81 % darunter.
  • Platz 13 von 14 (gleichauf mit 1 weiterem Gerät).
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 18.279 mm/s².

3DPrinterHero-Einschätzung

Geringere Beschleunigung – kleine, verwinkelte Teile dauern länger.

Extruder, Temperaturen & Materialien

Extruder Direktextruder Stärke

Was bedeutet das?

Der Extruder fördert das Filament in die heiße Düse. Beim Direktextruder sitzt der Antrieb direkt am Druckkopf, beim Bowden-System am Rahmen – das Filament läuft dann durch einen Schlauch zum Hotend.

Im Vergleich

  • 68 % der FDM-Drucker unter 300 € nutzen dasselbe Extrudersystem.

3DPrinterHero-Einschätzung

Direktextruder: präziser Rückzug und problemlos mit flexiblem TPU – heute der Standard.

Max. Düsentemperatur bis 260 °C Durchschnitt

Was bedeutet das?

Die höchste Temperatur, die die Düse erreicht. Sie entscheidet, welche Filamente sich verarbeiten lassen: PLA braucht rund 200 °C, ABS/ASA etwa 250 °C, Nylon und Polycarbonat 280–300 °C und mehr.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 300 €: 281 °C (19 Geräte) – dieser Drucker liegt 7 % darunter.
  • Platz 12 von 19 (gleichauf mit 4 weiteren Geräten).
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 303 °C.
  • Einordnung: Reicht für PLA, PETG, TPU sowie ABS und ASA.

3DPrinterHero-Einschätzung

Segmentübliche Düsentemperatur.

Max. Druckbetttemperatur bis 100 °C Durchschnitt

Was bedeutet das?

Die höchste Temperatur des beheizten Druckbetts. Ein warmes Bett sorgt dafür, dass die erste Schicht haftet und das Teil nicht verzieht – besonders wichtig bei ABS, ASA, PC und Nylon.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 300 €: 96 °C (19 Geräte) – dieser Drucker liegt 4 % darüber.
  • Platz 4 von 19 (gleichauf mit 12 weiteren Geräten).
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 108 °C.
  • Einordnung: Ausreichend für PLA, PETG, ABS und ASA.

3DPrinterHero-Einschätzung

Segmentübliche Betttemperatur.

Kompatible Materialien PLA, PETG, TPU · 3 Sorten Schwäche

Was bedeutet das?

Laut Hersteller freigegebene Materialien. Je breiter die Liste, desto mehr Anwendungen sind möglich – von dekorativem PLA über flexibles TPU bis zu technischen, faserverstärkten Kunststoffen.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 300 €: 4,2 Sorten (19 Geräte) – dieser Drucker liegt 28 % darunter.
  • Platz 14 von 19 (gleichauf mit 4 weiteren Geräten).
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 6,1 Sorten.

3DPrinterHero-Einschätzung

Kleinere Materialauswahl – vor allem für Standardfilamente gedacht.

Mehrfarbdruck Nein Durchschnitt

Was bedeutet das?

Gibt an, ob der Drucker mehrere Farben oder Materialien in einem Druck verarbeiten kann. Dafür sorgt meist eine Zuführeinheit, die automatisch zwischen mehreren Spulen wechselt; Drucker mit zwei Düsen schaffen zwei Materialien auch ohne sie.

Im Vergleich

  • Mehrfarbsysteme wie AMS, CFS oder QIDI Box führen mehrere Spulen automatisch zu. Jeder Farbwechsel kostet allerdings Zeit und erzeugt Spülabfall.

3DPrinterHero-Einschätzung

Reiner Einfarbdrucker – ein Mehrfarbsystem ist vom Hersteller nicht vorgesehen.

Druckplatte

Druckoberfläche PC-Federstahlplatte Stärke

Was bedeutet das?

Die Oberfläche, auf der das Objekt entsteht. Sie entscheidet, wie gut die erste Schicht haftet und wie leicht sich der fertige Druck wieder lösen lässt.

Im Vergleich

  • 11 % der FDM-Drucker unter 300 € nutzen eine vergleichbare Oberfläche.

3DPrinterHero-Einschätzung

Flexible Stahlplatte: Drucke lassen sich durch leichtes Biegen sauber ablösen.

Befestigung magnetisch Stärke

Was bedeutet das?

Wie die Druckplatte befestigt ist. Magnetische, abnehmbare Platten erleichtern das Entnehmen fertiger Drucke erheblich.

Im Vergleich

  • 74 % der FDM-Drucker unter 300 € haben dieselbe Befestigung.

3DPrinterHero-Einschätzung

Magnetisch: Platte abnehmen, leicht biegen – der Druck springt ab. Sehr komfortabel.

Ausstattung & Raumluft

Kamera Keine Schwäche

Was bedeutet das?

Eine eingebaute Kamera erlaubt es, den Druck per App aus der Ferne zu beobachten und Zeitraffer-Videos aufzunehmen. KI-Kameras erkennen zusätzlich Fehldrucke und pausieren den Druck automatisch.

Im Vergleich

  • 79 % der FDM-Drucker unter 300 € haben eine integrierte Kamera.

3DPrinterHero-Einschätzung

Keine Kamera – Fernüberwachung nur mit einer Nachrüstlösung.

Luftfilterung Keine Durchschnitt

Was bedeutet das?

Beim Drucken entstehen Ultrafeinpartikel und Gerüche – vor allem bei ABS, ASA und Resin. Aktivkohle bindet Gerüche und flüchtige Stoffe, HEPA-Filter fangen feinste Partikel ab.

Im Vergleich

  • 95 % der FDM-Drucker unter 300 € haben eine integrierte Luftfilterung.

3DPrinterHero-Einschätzung

Keine Filterung – bei PLA unkritisch, bei ABS/ASA auf gute Belüftung achten.

Abmessungen & Gewicht

Gerätemaße (B × T × H) 349 × 364 × 490 mm Stärke

Was bedeutet das?

Außenmaße des Geräts (Breite × Tiefe × Höhe). Plane zusätzlich Platz für Spule, Kabel und Lüftung ein – Bettschlitten-Drucker brauchen außerdem Freiraum nach vorn und hinten.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 300 €: 0,18 m² Stellfläche (19 Geräte) – dieser Drucker liegt 28 % darunter.
  • Platz 6 von 19.
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 0,24 m² Stellfläche.
  • Raumeffizienz: Der Bauraum nutzt 19 % des Gerätevolumens (Ø FDM-Drucker unter 300 €: 16 %).

3DPrinterHero-Einschätzung

Kompakter als der Durchschnitt – passt auch auf kleinere Schreibtische.

Nettogewicht 7,1 kg Stärke

Was bedeutet das?

Gewicht ohne Verpackung und Zubehör. Relevant für Transport und Stellplatz – schwerere Geräte stehen oft ruhiger, brauchen aber einen stabilen Tisch.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 300 €: 8,6 kg (18 Geräte) – dieser Drucker liegt 17 % darunter.
  • Platz 5 von 18.
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 19,7 kg.

3DPrinterHero-Einschätzung

Eines der leichtesten Geräte im Preissegment unter 300 €.

Vergleichsbasis: FDM-Drucker unter 300 € (19 Geräte), Preis dieses Druckers: 169 €. Durchschnittswerte basieren auf den Herstellerangaben aller Drucker in unserer Datenbank.

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Creality Ender 3 V3 SE vs. Bambu Lab A1 mini, Ender 3 V3 KE oder Anycubic Kobra 2 Neo

Die Drucker, mit denen der Ender 3 V3 SE am häufigsten verglichen wird: Testnote, Preis und die wichtigsten Daten nebeneinander.

Creality Ender 3 V3 SECreality Ender 3 V3 SEDieser Drucker Bambu Lab A1 miniBambu Lab A1 mini Ender 3 V3 KEEnder 3 V3 KE Anycubic Kobra 2 NeoAnycubic Kobra 2 Neo
Testnote8,18,58,3–
PreisAb 169 €Ab 179 €Preis k. A.Ab 149 €
Bauraum220 × 220 × 250 mm · 12 l180 × 180 × 180 mm · 5,8 l220 × 220 × 240 mm · 12 l220 × 220 × 250 mm · 12 l
Max. Druckgeschwindigkeitbis 250 mm/sbis 500 mm/sbis 500 mm/sbis 250 mm/s
MehrfarbdruckNeinNicht im Lieferumfang (AMS lite für 4 Farben nachrüstbar)NeinNein

Fazit: Der Bambu Lab A1 mini schneidet im Test besser ab als der Ender 3 V3 SE, ohne mehr zu kosten. Ein Blick auf ihn lohnt sich.

Wann sich der Gegner lohnt

Testnoten aus unseren Testberichten, Preise sind aktuelle Hersteller- bzw. UVP-Preise, technische Daten laut Hersteller.

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Alternativen

Drucker im ähnlichen Preissegment wie der Ender 3 V3 SE, die einzelne Punkte besser machen.

Vorteile basieren auf Herstellerangaben und unseren Testnoten; Preise sind aktuelle Hersteller- bzw. UVP-Preise.

Technik-Scoreboard

Ø Ender 3 V3 SE SPEEDQUALITYEASESOFTWAREPRICENOISERELEASE
DATE
8.1
Gesamtleistung
Druckqualität (Feindetails) 8.2/10
Ø
Druckgeschwindigkeit (Praxis) 7.8/10
Ø
Software & Bedienung 7.9/10
Ø
geringe Lautstärke 7.3/10
Ø
Preis (Hersteller) 10.0/10
Ø

Erster Eindruck & Setup

Der V3 SE ist klar auf einen schnellen Einstieg optimiert. Nach kurzer Einrichtung koennen Einsteiger in der Regel zeitnah brauchbare Ergebnisse erzielen.

Speed-Check in der Praxis

Im Alltag liefert der Drucker für PLA und PETG solide Resultate. Für den Preisbereich sind Detailtreue und Zuverlässigkeit insgesamt stark.

Software, Slicer & Workflow

Die Softwareseite ist funktional und ausreichend, erreicht aber nicht den Komfortgrad der teureren Komplettloesungen.

forum

Was Besitzer zum Ender 3 V3 SE sagen

Zusammenfassung aus rund 85 öffentlichen Beiträgen und Bewertungen · Stand November 2026

Stimmung: Gemischt 4,7/5 3DJake · 72 Bewertungen

Besitzer loben den Ender 3 V3 SE als günstigen, schnell aufgebauten Einstiegsdrucker, der mit automatischem Leveling und Direktextruder auf Anhieb saubere Drucke liefert. Gleichzeitig berichten viele Nutzer in Foren, auf Reddit und YouTube nach einigen Wochen oder Monaten von Störungen bei SD-Karte, Z-Offset, Hotend und Mechanik, die sich meist nur mit Eigeninitiative oder Umbauten beheben lassen. Wer bereit ist zu schrauben, bekommt viel Drucker fürs Geld; wer ein wartungsfreies Gerät erwartet, wird eher enttäuscht.

Häufig gelobt

  • Schneller, einfacher Aufbau[17][18][16][20][35]

    Oft genannt

    Mehrere Käufer berichten, dass der Drucker nach kurzer Montage mit Anleitung oder Videos sofort einsatzbereit war; Einsteiger nennen 15 bis 25 Minuten bis zum ersten Druck.

  • Automatisches Leveling und Z-Offset[18][16][19][35]

    Regelmäßig

    Zufriedene Besitzer schätzen, dass Bettnivellierung und Z-Offset ohne manuelles Justieren funktionieren, zumindest solange der Drucker neu ist; Langzeitberichte zeichnen ein gemischteres Bild (siehe Kritik).

  • Gute Druckqualität ab Werk[17][18][16][19][24][32][35]

    Oft genannt

    Testmodelle und erste eigene Drucke gelingen laut vielen Besitzern sauber. Drucke von zwei bis drei Stunden laufen nach Besitzerberichten meist problemlos, sehr lange oder hohe Drucke brauchen dagegen sorgfältige Abstimmung.

  • Preis-Leistungs-Verhältnis[17][18][19][29][33][35]

    Oft genannt

    Der niedrige Preis wird häufig als Hauptargument genannt; Käufer sehen den Drucker als sehr gutes Gerät für das Geld, vor allem im Angebot. Ein Besitzer mit vielen Druckern hält ihn nach rund einem Jahr für Hobby und Kleinserien für ausreichend, für Produktion aber für zu langsam.

  • Vielseitige Materialien dank Direktextruder[17][18][32]

    Vereinzelt

    Einzelne Käufer drucken neben PLA auch PETG, ABS und TPU ohne größere Probleme; ein Besitzer druckt ABS mit Gehäuse und unverändertem Hotend.

  • Leiser Betrieb, integriertes Netzteil[17][16]

    Vereinzelt

    Einige Nutzer heben den ruhigen Betrieb und das im Sockel integrierte Netzteil hervor; die Kabelführung beschreiben andere als verbesserungswürdig.

  • Gute Basis zum Lernen und Aufrüsten[30][28][32][34]

    Regelmäßig

    Bastler schätzen den V3 SE, um Mechanik und Kalibrierung kennenzulernen, und rüsten ihn mit Gantry-Stützen, PEI-Platte, stärkeren Lüftern, Linearschienen oder Klipper auf. Wer nicht basteln möchte, hat daran laut denselben Stimmen weniger Freude.

Häufige Kritik & bekannte Probleme

  • SD-Karte und Mainboard[4][13][20][21][32]

    Oft genannt

    Zahlreiche Besitzer berichten, dass der Drucker nach Tagen oder Wochen keine Karten mehr liest – teils auch die mitgelieferte Karte nicht – oder Druckaufträge sofort als beendet meldet; auch mitgelieferte Kartenadapter fallen aus. Einzelne Besitzer melden zudem Mainboard-Ausfälle mit eingefrorenem Display, Heizfehlern oder ohne Start.

    Teilweise gelöst: Vielen helfen Karten bis 8 GB, FAT32 mit 4096-Byte-Zuordnungseinheiten (am besten mit dem SD Card Formatter), richtig herum eingelegte Karten und nur die eine Firmware- oder Druckdatei auf der Karte. Wo das nicht reicht, drucken Nutzer per OctoPrint bzw. Wi-Fi-Box oder erhalten über den Support ein neues Mainboard.

  • CR-Touch-Fehler[7][10][4]

    Regelmäßig

    Nutzer melden Sensorfehler bis hin zu Boot-Schleifen, teils schon nach dem ersten Druck, teils nach wenigen Monaten; ein Besitzer zweier Geräte berichtet von Ausfällen beider Sensoren innerhalb von zwei Monaten.

    Teilweise gelöst: Community-Lösungen helfen vielen: Stift vorsichtig lösen, Sensor reinigen, Kabel so verlegen, dass die Hotend-Abdeckung es nicht quetscht, oder ein kleines Distanzstück am Stift.

  • Leveling- und Z-Offset-Probleme[8][9][11][15][2][25][26][27][30][34]

    Oft genannt

    Nach anfänglich guten Drucken haften Teile plötzlich nicht mehr, der Z-Offset verschiebt sich und muss ständig nachgestellt werden, oder die Düse fährt ins Bett, weil der Dehnungssensor nicht anspricht – ein YouTuber beschädigte so seine Druckplatte. Ein Nutzer berichtet, dass nur der rechte Rand vermessen wird; andere geben den Drucker wegen des dauernden Kalibrierens auf.

    Teilweise gelöst: Manchen half Reinigen unter dem Bett, Nachziehen lockerer Extruderschrauben, Feinjustieren des Z-Offsets live beim Druck einer Testschicht oder Unterlegen gedruckter Distanzstücke an tiefen Bettecken; andere erhielten Ersatz-Dehnungssensoren über die Garantie, einige Fälle blieben ungelöst.

  • Mechanik, Druckplatte und Verschleiß[3][14][9][10][20][28][29][32][33][34]

    Oft genannt

    Berichtet werden schleifende Y-Achsen-Wellen mit rauen Lagern ab Werk, eine wackelige Gantry mit federnden Rundstäben, schiefe Z-Portale, sich lösende Schrauben sowie quietschende oder ausgefallene Lüfter nach wenigen Monaten. Die mitgelieferte Druckplatte gilt als heikel: Bei einem Besitzer riss sie nach etwa einer Woche, andere klagen über Teile, die Stücke aus der Oberfläche reißen. Zwei YouTuber rüsten zudem die schwache Bauteilkühlung auf.

    Teilweise gelöst: Nutzer behelfen sich mit Schraubensicherung, Unterlegscheiben am Portal, gedruckten Gantry-Stützen, Ersatzlagern, Linearschienen, PEI-Federstahlplatten und Silikon-Distanzen unter dem Bett. Ein Käufer eines neueren Geräts meint, Gantry und Druckplatte seien inzwischen verbessert; eine Korrektur durch den Hersteller ist sonst nicht belegt.

  • Extrusionsaussetzer und Verstopfungen[6][10][21][23][22][31][32]

    Oft genannt

    Viele Besitzer erleben nach einigen Wochen bis Monaten, dass das Filament mitten im Druck nicht mehr gefördert wird – etwa durch Hitzestau, zu stramm eingestellten Extruder oder verstopfte Hotends. Das bis zur Düse mit PTFE ausgekleidete Hotend gilt für PLA und einfaches PETG als ausreichend, bei höheren Temperaturen aber als Schwachstelle; bei hohem Tempo kommt es zu Unterextrusion.

    Teilweise gelöst: Lockern der Extruder-Andruckschraube, angepasste Retract-Einstellungen, 10 bis 20 Grad höhere PLA-Temperatur oder ein Ganzmetall-Heatbreak bzw. K1-Hotend halfen vielen; mehrere Nutzer blieben ohne Lösung oder wechselten den Drucker.

  • Firmware- und Software-Fehler[5][13][12]

    Regelmäßig

    Das Update auf Firmware 1.0.6 im Oktober 2023 stellte bei mehreren Nutzern die Menüsprache auf ein unlesbares Sprachgemisch um; zudem werden Fehler beim Starten ohne Vorheizen und extreme Verlangsamungen bei dünnen Wänden mit Creality Print genannt.

    Teilweise gelöst: Ein Rückschritt auf 1.0.4 war möglich, der Creality-Support nannte in einem Fall eine Lösung (Datei umbenennen, zuerst das Display flashen), und spätere Besitzer berichten von 1.0.6 ohne Sprachprobleme; die Verlangsamung tritt laut Nutzern mit anderen Slicern nicht auf.

  • Langsamer Hersteller-Support[1][13][8][5][33]

    Regelmäßig

    Mehrere Besitzer klagen, dass der Creality-Support tagelang nicht antwortet, nur Kaufbelege oder Videos anfordert oder Fehler nicht löst. Ein YouTuber fand einen ab Werk verkehrt montierten Kabelbaum am Extruder schließlich selbst.

    Weiterhin offen: Hilfe kommt in den Berichten überwiegend aus der Community; nur vereinzelt wurden Ersatzteile über die Garantie geliefert.

Laut Nutzern ideal für

  • Einsteiger mit kleinem Budget, die bereit sind, sich in Fehlersuche und Wartung einzuarbeiten
  • Bastler, die den Drucker gezielt mit Community-Mods verbessern möchten
  • Gelegentliches Drucken von PLA- und PETG-Teilen in moderatem Tempo

Eher nicht für

  • Wer lange Drucke unbeaufsichtigt laufen lassen will, da Nutzer von Abbrüchen mitten im Druck berichten (SD-Karte, Extrusion, Leveling)
  • Wer ein Plug-and-play-Gerät ohne Schrauben und Nachjustieren erwartet
  • Wer bei Defekten auf schnellen Hersteller-Support angewiesen ist

Wo Nutzer anders urteilen als Fachtests

  • Auto-Leveling: Fachtests stellen das automatische Leveling mit Z-Offset-Sensor als ausgereiftes Komfortmerkmal heraus. In den Foren berichten Besitzer dagegen häufiger, dass Leveling und Z-Offset nach einigen Wochen unzuverlässig werden oder die Düse ins Bett fährt.
  • Haltbarkeit: Tests beurteilen den Drucker kurz nach dem Auspacken. Nutzer schildern Ausfälle von CR-Touch, SD-Leser, Lüftern und Hotend nach zwei Wochen bis gut einem Jahr – andere drucken dagegen monatelang problemlos.
  • Firmware und Support: In Fachtests spielen Updates und Herstellerhilfe kaum eine Rolle. Für viele Besitzer sind ein fehlerhaftes Firmware-Update und schwer erreichbarer Support dagegen ein zentraler Kritikpunkt.
  • Hotend und Materialien: Einzelne Besitzer drucken ABS mit unverändertem Hotend und Gehäuse. Andere raten bei höheren Temperaturen wegen des PTFE-ausgekleideten Hotends zu einem Ganzmetall-Heatbreak oder dem K1-Hotend.
  • Ältere und neuere Geräte: Frühe Besitzer berichten von einer wackeligen Gantry und einer empfindlichen Druckplatte. Ein Käufer eines späteren Geräts meint, beides sei inzwischen verbessert – bestätigt ist das nur durch diese eine Stimme.
Quellen (35)
  1. [1] Creality Forum: Probleme beim Referenzieren (Home)
  2. [2] Creality Forum: Retraction- und Z-Offset-Probleme mit Sonic Pad
  3. [3] Creality Forum: Schleifgeräusch an der Y-Achse
  4. [4] Creality Forum: SD-Karte wird nicht gelesen
  5. [5] Creality Forum: Firmware 1.0.6 und falsche Menüsprache
  6. [6] Creality Forum: Extrusion stoppt mitten im Druck
  7. [7] Creality Forum: CR-Touch-Sensorfehler
  8. [8] Creality Forum: Düse fährt beim Auto-Leveling ins Bett
  9. [9] Creality Forum: Haftungsprobleme nach zwei Wochen
  10. [10] Creality Forum: Ausfälle nach gut einem Jahr
  11. [11] Creality Forum: Erste-Schicht-Probleme beim neuen V3 SE
  12. [12] Creality Forum: Druck verlangsamt sich fast bis zum Stillstand
  13. [13] Creality Forum: Support-Thread zum Ender 3 V3 SE
  14. [14] Creality Forum: Schiefe Z-Achse bei Drucken
  15. [15] Creality Forum: Leveling misst nur den rechten Rand
  16. [16] EEVblog Forum: Erste Schritte eines Einsteigers mit dem V3 SE
  17. [17] 3DJake: Kundenbewertungen zum Ender 3 V3 SE (deutsch)
  18. [18] 3DJake: Kundenbewertungen zum Ender 3 V3 SE (englisch)
  19. [19] Reddit r/ender3: Taugt der Ender 3 V3 SE etwas? (zusammengefasst)
  20. [20] Reddit r/ender3: Ender 3 V3 SE – Tests gegen Wirklichkeit (zusammengefasst)
  21. [21] Reddit r/3dprinter: Ist der Ender 3 V3 SE wirklich so schlecht? (zusammengefasst)
  22. [22] Reddit r/Creality: Hält der Ender 3 V3 SE, was die Tests versprechen? (zusammengefasst)
  23. [23] Reddit r/Ender3V3SE: Hassliebe zum Ender 3 V3 SE (zusammengefasst)
  24. [24] Reddit r/Ender3V3SE: Wie zuverlässig mein Ender 3 V3 SE ist (zusammengefasst)
  25. [25] Reddit r/3Dprinting: Extrusions- oder Leveling-Probleme am Ender 3 V3 SE (zusammengefasst)
  26. [26] Reddit r/Creality: Probleme mit dem Ender 3 V3 SE (zusammengefasst)
  27. [27] Reddit r/Creality: Fehlersuche am Ender 3 V3 SE (zusammengefasst)
  28. [28] Reddit r/Creality: Lohnt sich der Ender 3 V3 SE als erster Drucker? (zusammengefasst)
  29. [29] Reddit r/3Dprinting: Ist der Ender 3 V3 SE so schlimm? (zusammengefasst)
  30. [30] Reddit r/Ender3V3SE: Abschied vom Ender 3 nach einem Monat (zusammengefasst)
  31. [31] Reddit r/3Dprinting: Frage zu Druckproblemen am Ender V3 SE (zusammengefasst)
  32. [32] YouTube: 3D and Tee Printing zieht nach 500 Stunden Bilanz, mit Besitzer-Kommentaren
  33. [33] YouTube: Roger's Shop nach knapp einem Jahr mit dem selbst gekauften V3 SE
  34. [34] YouTube: Synonym Donut zeigt fünf Upgrades am eigenen V3 SE
  35. [35] YouTube: MegaTinkers nach einigen Monaten mit dem ersten eigenen Drucker

Redaktionelle Zusammenfassung öffentlich zugänglicher Nutzerbeiträge (Foren, Reddit, YouTube-Kommentare, Shop-Bewertungen). Es handelt sich nicht um verifizierte Käuferbewertungen; einzelne Aussagen geben nicht unbedingt unsere Meinung wieder. Die Nutzerstimmen fließen neben Fachtests in unsere Testnote ein.

Fazit zum Ender 3 V3 SE

8.1 OUT OF 10

"Der Ender 3 V3 SE ist ein empfehlenswerter Budget-Drucker für den Einstieg in regelmäßige PLA/PETG-Projekte."

Preis

Ab 169 €

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