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Kingroon KLP1
FDM-Drucker Released May 2023 Nicht mehr erhältlich

Kingroon KLP1 Test & Erfahrungen

Der Kingroon KLP1 ist ein kompakter, geschlossener CoreXY-Drucker mit Klipper ab Werk, Linearschienen und Resonanzkompensation. Im offiziellen Shop läuft er als Abverkauf und ist zeitweise ausverkauft.

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Technische Daten auf einen Blick

Zeile antippen für Erklärung, Vergleich mit anderen Druckern und unsere Einschätzung.

Druckverfahren & Bauraum

Druckverfahren FDM (Filament) Stärke

Was bedeutet das?

FDM (Fused Deposition Modeling) schmilzt Kunststofffilament und trägt es Schicht für Schicht auf. Das Verfahren ist günstig, vergleichsweise sauber und ideal für robuste Funktionsteile.

Im Vergleich

  • 103 von 149 Geräten in unserer Datenbank (69 %) sind FDM-Drucker.

3DPrinterHero-Einschätzung

Vielseitigste Technik für robuste Funktionsteile, Prototypen und Alltagshelfer.

Bauraum 210 × 210 × 210 mm · 9,3 l Durchschnitt

Was bedeutet das?

Der maximale Druckbereich (Breite × Tiefe × Höhe). Er bestimmt, wie groß ein Teil am Stück werden kann – größere Objekte müssen sonst geteilt und verklebt werden.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 500 €: 17 l (42 Geräte) – dieser Drucker liegt 47 % darunter.
  • Platz 37 von 42.
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 30 l.

3DPrinterHero-Einschätzung

Eher kompakter Bauraum – große Objekte müssen geteilt werden.

Bauweise CoreXY, Linearschienen Stärke

Was bedeutet das?

Beschreibt, wie sich Druckkopf und Druckbett bewegen. Beim Bettschlitten („Bed-Slinger“) fährt das Bett vor und zurück; bei CoreXY bewegt sich nur der leichte Druckkopf in X/Y – das erlaubt höheres Tempo mit weniger Vibrationen.

Im Vergleich

  • 31 % der FDM-Drucker unter 500 € nutzen dieselbe Bauweise.

3DPrinterHero-Einschätzung

CoreXY-Kinematik: Basis für hohes Tempo bei hoher Präzision.

Gehäuse & Druckkammer Geschlossen (Acryl), unbeheizt Stärke

Was bedeutet das?

Ein geschlossenes Gehäuse hält die Wärme im Bauraum. Das verhindert Verzug und Risse bei temperaturempfindlichen Materialien wie ABS oder ASA, dämpft Geräusche und hält Staub fern. Eine aktive Kammerheizung regelt die Temperatur zusätzlich gezielt.

Im Vergleich

  • 31 % der FDM-Drucker unter 500 € haben ebenfalls ein geschlossenes Gehäuse.

3DPrinterHero-Einschätzung

Geschlossenes Gehäuse: stabiles Klima für ABS/ASA, leiser und staubgeschützt.

Geschwindigkeit & Dynamik

Max. Druckgeschwindigkeit bis 500 mm/s Durchschnitt

Was bedeutet das?

Herstellerangabe für die maximale Verfahrgeschwindigkeit des Druckkopfs. In der Praxis begrenzen Beschleunigung, Kühlung und Hotend-Durchfluss das nutzbare Tempo – der Wert ist eine Obergrenze, kein Alltagswert.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 500 €: 480 mm/s (42 Geräte) – dieser Drucker liegt 4 % darüber.
  • Platz 20 von 42 (gleichauf mit 13 weiteren Geräten).
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 488 mm/s.

3DPrinterHero-Einschätzung

Segmentübliches Tempo.

Max. Beschleunigung 10.000 mm/s² Schwäche

Was bedeutet das?

Wie schnell der Druckkopf auf Tempo kommt. Bei kleinen Teilen mit vielen Richtungswechseln entscheidet die Beschleunigung oft mehr über die Druckzeit als die Höchstgeschwindigkeit.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 500 €: 16.441 mm/s² (34 Geräte) – dieser Drucker liegt 39 % darunter.
  • Platz 26 von 34 (gleichauf mit 6 weiteren Geräten).
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 18.279 mm/s².

3DPrinterHero-Einschätzung

Geringere Beschleunigung – kleine, verwinkelte Teile dauern länger.

Extruder, Temperaturen & Materialien

Extruder Direct Extruder (Ganzmetall, 5:1) Stärke

Was bedeutet das?

Der Extruder fördert das Filament in die heiße Düse. Beim Direktextruder sitzt der Antrieb direkt am Druckkopf, beim Bowden-System am Rahmen – das Filament läuft dann durch einen Schlauch zum Hotend.

Im Vergleich

  • 74 % der FDM-Drucker unter 500 € nutzen dasselbe Extrudersystem.

3DPrinterHero-Einschätzung

Direktextruder: präziser Rückzug und problemlos mit flexiblem TPU – heute der Standard.

Max. Druckbetttemperatur bis 110 °C Durchschnitt

Was bedeutet das?

Die höchste Temperatur des beheizten Druckbetts. Ein warmes Bett sorgt dafür, dass die erste Schicht haftet und das Teil nicht verzieht – besonders wichtig bei ABS, ASA, PC und Nylon.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 500 €: 101 °C (41 Geräte) – dieser Drucker liegt 8 % darüber.
  • Platz 5 von 41 (gleichauf mit 10 weiteren Geräten).
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 108 °C.
  • Einordnung: Auch PC und Nylon haften zuverlässig.

3DPrinterHero-Einschätzung

Segmentübliche Betttemperatur.

Kompatible Materialien PLA, PETG, TPU, ABS · 4 Sorten Durchschnitt

Was bedeutet das?

Laut Hersteller freigegebene Materialien. Je breiter die Liste, desto mehr Anwendungen sind möglich – von dekorativem PLA über flexibles TPU bis zu technischen, faserverstärkten Kunststoffen.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 500 €: 5,3 Sorten (41 Geräte) – dieser Drucker liegt 24 % darunter.
  • Platz 26 von 41 (gleichauf mit 8 weiteren Geräten).
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 6,1 Sorten.

3DPrinterHero-Einschätzung

Kleinere Materialauswahl – vor allem für Standardfilamente gedacht.

Mehrfarbdruck Nein Durchschnitt

Was bedeutet das?

Gibt an, ob der Drucker mehrere Farben oder Materialien in einem Druck verarbeiten kann. Dafür sorgt meist eine Zuführeinheit, die automatisch zwischen mehreren Spulen wechselt; Drucker mit zwei Düsen schaffen zwei Materialien auch ohne sie.

Im Vergleich

  • Mehrfarbsysteme wie AMS, CFS oder QIDI Box führen mehrere Spulen automatisch zu. Jeder Farbwechsel kostet allerdings Zeit und erzeugt Spülabfall.

3DPrinterHero-Einschätzung

Reiner Einfarbdrucker – ein Mehrfarbsystem ist vom Hersteller nicht vorgesehen.

Druckplatte

Druckoberfläche PEI-Federstahlplatte Stärke

Was bedeutet das?

Die Oberfläche, auf der das Objekt entsteht. Sie entscheidet, wie gut die erste Schicht haftet und wie leicht sich der fertige Druck wieder lösen lässt.

Im Vergleich

  • 83 % der FDM-Drucker unter 500 € nutzen eine vergleichbare Oberfläche.

3DPrinterHero-Einschätzung

PEI-Oberfläche: sehr gute Haftung, und Drucke lösen sich nach dem Abkühlen fast von selbst.

Befestigung magnetisch Stärke

Was bedeutet das?

Wie die Druckplatte befestigt ist. Magnetische, abnehmbare Platten erleichtern das Entnehmen fertiger Drucke erheblich.

Im Vergleich

  • 86 % der FDM-Drucker unter 500 € haben dieselbe Befestigung.

3DPrinterHero-Einschätzung

Magnetisch: Platte abnehmen, leicht biegen – der Druck springt ab. Sehr komfortabel.

Abmessungen & Gewicht

Gerätemaße (B × T × H) 400 × 420 × 420 mm Durchschnitt

Was bedeutet das?

Außenmaße des Geräts (Breite × Tiefe × Höhe). Plane zusätzlich Platz für Spule, Kabel und Lüftung ein – Bettschlitten-Drucker brauchen außerdem Freiraum nach vorn und hinten.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 500 €: 0,19 m² Stellfläche (41 Geräte) – dieser Drucker liegt 10 % darunter.
  • Platz 20 von 41.
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 0,24 m² Stellfläche.
  • Raumeffizienz: Der Bauraum nutzt 13 % des Gerätevolumens (Ø FDM-Drucker unter 500 €: 17 %).

3DPrinterHero-Einschätzung

Segmentüblicher Platzbedarf.

Nettogewicht 15,7 kg Durchschnitt

Was bedeutet das?

Gewicht ohne Verpackung und Zubehör. Relevant für Transport und Stellplatz – schwerere Geräte stehen oft ruhiger, brauchen aber einen stabilen Tisch.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 500 €: 11,8 kg (41 Geräte) – dieser Drucker liegt 33 % darüber.
  • Platz 32 von 41.
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 19,7 kg.

3DPrinterHero-Einschätzung

Schwerer als üblich – steht stabil, braucht aber einen tragfähigen Platz.

Vergleichsbasis: FDM-Drucker unter 500 € (42 Geräte), Preis dieses Druckers: 306 €. Durchschnittswerte basieren auf den Herstellerangaben aller Drucker in unserer Datenbank.

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Kingroon KLP1 vs. Creality K1C, Elegoo Centauri Carbon oder Bambu Lab P1S

Die Drucker, mit denen der KLP1 am häufigsten verglichen wird: Testnote, Preis und die wichtigsten Daten nebeneinander.

Kingroon KLP1Kingroon KLP1Dieser Drucker Creality K1CCreality K1C Elegoo Centauri CarbonElegoo Centauri Carbon Bambu Lab P1SBambu Lab P1S
Testnote–8,6–9,1
PreisAb 306 €Ab 339 €Ab 309 €Ab 349 €
Bauraum210 × 210 × 210 mm · 9,3 l220 × 220 × 250 mm · 12 l256 × 256 × 256 mm · 17 l256 × 256 × 256 mm · 17 l
Max. Druckgeschwindigkeitbis 500 mm/sbis 600 mm/sbis 500 mm/sbis 500 mm/s
Gehäuse & DruckkammerGeschlossen (Acryl), unbeheiztGeschlossenes Gehäuse–Geschlossenes Gehäuse
MehrfarbdruckNein––Nicht im Lieferumfang (AMS bzw. AMS 2 Pro nachrüstbar)

Fazit: Der KLP1 ist in diesem Vergleich der günstigste Drucker. Wer mehr ausgibt, bekommt bei den Gegnern die unten genannten Vorteile.

Wann sich der Gegner lohnt

Testnoten aus unseren Testberichten, Preise sind aktuelle Hersteller- bzw. UVP-Preise, technische Daten laut Hersteller.

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Alternativen

Drucker im ähnlichen Preissegment wie der KLP1, die einzelne Punkte besser machen.

Vorteile basieren auf Herstellerangaben und unseren Testnoten; Preise sind aktuelle Hersteller- bzw. UVP-Preise.

Erster Eindruck & Setup

Der KLP1 kommt weitgehend vormontiert, die Bedienung erfolgt je nach Variante über Weboberfläche oder Display. Wer Klipper noch nicht kennt, muss sich in die Konfiguration einarbeiten.

Speed-Check in der Praxis

Dank CoreXY und Input Shaping sind zügige PLA- und PETG-Drucke möglich, der Hersteller nennt bis 500 mm/s. Bei hohem Tempo limitiert die Bauteilkühlung kleine Details.

Software, Slicer & Workflow

Klipper läuft direkt auf dem All-in-One-Board ohne zusätzlichen Raspberry Pi. Profile gibt es für gängige Slicer wie OrcaSlicer und Cura, ein eigenes App-Ökosystem fehlt.

Fazit zum KLP1

Wird nicht mehr hergestellt, neu nur noch als Restposten erhältlich.

– Noch offen

Noch keine Gesamtwertung: Wir vergeben sie erst, wenn genug Fachtests und Nutzerstimmen zum KLP1 ausgewertet sind.

Preis

Ab 306 €

Bei kaufen

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