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BIQU B1
FDM-Drucker Released Jul 2020 Läuft aus

BIQU B1 Test & Erfahrungen

Der BIQU B1 ist ein günstiger Bowden-Bedslinger mit SKR-V1.4-Board, leisen Treibern und Dual-UI-Touchdisplay. Gegenüber heutigen Einsteigergeräten fehlen ihm Auto-Leveling, Tempo und Komfort.

Die Stärken

  • Leise TMC2225-Treiber auf 32-Bit-Board
  • Magnetische PEI-Federstahlplatte
  • Filamentsensor und Druckwiederaufnahme
  • Offene Marlin-Firmware, gut modifizierbar

Die Schwächen

  • Kein automatisches Bett-Leveling ab Werk
  • Bowden-Extruder und nur eine Z-Spindel
  • Maximal rund 100 mm/s
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Technische Daten auf einen Blick

Zeile antippen für Erklärung, Vergleich mit anderen Druckern und unsere Einschätzung.

Druckverfahren & Bauraum

Druckverfahren FDM (Filament) Stärke

Was bedeutet das?

FDM (Fused Deposition Modeling) schmilzt Kunststofffilament und trägt es Schicht für Schicht auf. Das Verfahren ist günstig, vergleichsweise sauber und ideal für robuste Funktionsteile.

Im Vergleich

  • 103 von 149 Geräten in unserer Datenbank (69 %) sind FDM-Drucker.

3DPrinterHero-Einschätzung

Vielseitigste Technik für robuste Funktionsteile, Prototypen und Alltagshelfer.

Bauraum 235 × 235 × 270 mm · 15 l Durchschnitt

Was bedeutet das?

Der maximale Druckbereich (Breite × Tiefe × Höhe). Er bestimmt, wie groß ein Teil am Stück werden kann – größere Objekte müssen sonst geteilt und verklebt werden.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 500 €: 17 l (42 Geräte) – dieser Drucker liegt 14 % darunter.
  • Platz 23 von 42.
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 30 l.

3DPrinterHero-Einschätzung

Eher kompakter Bauraum – große Objekte müssen geteilt werden.

Bauweise Offener Rahmen mit Bettschlitten (Bed-Slinger) Durchschnitt

Was bedeutet das?

Beschreibt, wie sich Druckkopf und Druckbett bewegen. Beim Bettschlitten („Bed-Slinger“) fährt das Bett vor und zurück; bei CoreXY bewegt sich nur der leichte Druckkopf in X/Y – das erlaubt höheres Tempo mit weniger Vibrationen.

Im Vergleich

  • 52 % der FDM-Drucker unter 500 € nutzen dieselbe Bauweise.

3DPrinterHero-Einschätzung

Bewährte, günstige Bauweise – bei sehr hohem Tempo und großen, schweren Teilen ist CoreXY im Vorteil.

Geschwindigkeit & Dynamik

Max. Druckgeschwindigkeit bis 100 mm/s Schwäche

Was bedeutet das?

Herstellerangabe für die maximale Verfahrgeschwindigkeit des Druckkopfs. In der Praxis begrenzen Beschleunigung, Kühlung und Hotend-Durchfluss das nutzbare Tempo – der Wert ist eine Obergrenze, kein Alltagswert.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 500 €: 480 mm/s (42 Geräte) – dieser Drucker liegt 79 % darunter.
  • Platz 41 von 42 (gleichauf mit 1 weiterem Gerät).
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 488 mm/s.

3DPrinterHero-Einschätzung

Langsamer als die Konkurrenz – der Fokus liegt eher auf Zuverlässigkeit als auf Tempo.

Extruder, Temperaturen & Materialien

Extruder Bowden (Ganzmetall-Extruder) Durchschnitt

Was bedeutet das?

Der Extruder fördert das Filament in die heiße Düse. Beim Direktextruder sitzt der Antrieb direkt am Druckkopf, beim Bowden-System am Rahmen – das Filament läuft dann durch einen Schlauch zum Hotend.

Im Vergleich

  • 5 % der FDM-Drucker unter 500 € nutzen dasselbe Extrudersystem.

3DPrinterHero-Einschätzung

Bowden-System: leichter Druckkopf, aber flexible Filamente sind deutlich schwieriger.

Max. Düsentemperatur bis 260 °C Durchschnitt

Was bedeutet das?

Die höchste Temperatur, die die Düse erreicht. Sie entscheidet, welche Filamente sich verarbeiten lassen: PLA braucht rund 200 °C, ABS/ASA etwa 250 °C, Nylon und Polycarbonat 280–300 °C und mehr.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 500 €: 293 °C (41 Geräte) – dieser Drucker liegt 11 % darunter.
  • Platz 31 von 41 (gleichauf mit 6 weiteren Geräten).
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 303 °C.
  • Einordnung: Reicht für PLA, PETG, TPU sowie ABS und ASA.

3DPrinterHero-Einschätzung

Niedrigere Düsentemperatur – Fokus auf Standardmaterialien.

Max. Druckbetttemperatur bis 100 °C Durchschnitt

Was bedeutet das?

Die höchste Temperatur des beheizten Druckbetts. Ein warmes Bett sorgt dafür, dass die erste Schicht haftet und das Teil nicht verzieht – besonders wichtig bei ABS, ASA, PC und Nylon.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 500 €: 101 °C (41 Geräte) – dieser Drucker liegt 1 % darunter.
  • Platz 16 von 41 (gleichauf mit 20 weiteren Geräten).
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 108 °C.
  • Einordnung: Ausreichend für PLA, PETG, ABS und ASA.

3DPrinterHero-Einschätzung

Segmentübliche Betttemperatur.

Kompatible Materialien PLA, PETG, ABS · 3 Sorten Schwäche

Was bedeutet das?

Laut Hersteller freigegebene Materialien. Je breiter die Liste, desto mehr Anwendungen sind möglich – von dekorativem PLA über flexibles TPU bis zu technischen, faserverstärkten Kunststoffen.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 500 €: 5,3 Sorten (41 Geräte) – dieser Drucker liegt 43 % darunter.
  • Platz 35 von 41 (gleichauf mit 5 weiteren Geräten).
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 6,1 Sorten.

3DPrinterHero-Einschätzung

Kleinere Materialauswahl – vor allem für Standardfilamente gedacht.

Mehrfarbdruck Nein Durchschnitt

Was bedeutet das?

Gibt an, ob der Drucker mehrere Farben oder Materialien in einem Druck verarbeiten kann. Dafür sorgt meist eine Zuführeinheit, die automatisch zwischen mehreren Spulen wechselt; Drucker mit zwei Düsen schaffen zwei Materialien auch ohne sie.

Im Vergleich

  • Mehrfarbsysteme wie AMS, CFS oder QIDI Box führen mehrere Spulen automatisch zu. Jeder Farbwechsel kostet allerdings Zeit und erzeugt Spülabfall.

3DPrinterHero-Einschätzung

Reiner Einfarbdrucker – ein Mehrfarbsystem ist vom Hersteller nicht vorgesehen.

Druckplatte

Druckoberfläche PEI-Federstahlplatte, doppelseitig Stärke

Was bedeutet das?

Die Oberfläche, auf der das Objekt entsteht. Sie entscheidet, wie gut die erste Schicht haftet und wie leicht sich der fertige Druck wieder lösen lässt.

Im Vergleich

  • 83 % der FDM-Drucker unter 500 € nutzen eine vergleichbare Oberfläche.

3DPrinterHero-Einschätzung

PEI-Oberfläche: sehr gute Haftung, und Drucke lösen sich nach dem Abkühlen fast von selbst. Zwei Oberflächen bieten zusätzliche Flexibilität für unterschiedliche Materialien und Optiken.

Befestigung magnetisch Stärke

Was bedeutet das?

Wie die Druckplatte befestigt ist. Magnetische, abnehmbare Platten erleichtern das Entnehmen fertiger Drucke erheblich.

Im Vergleich

  • 86 % der FDM-Drucker unter 500 € haben dieselbe Befestigung.

3DPrinterHero-Einschätzung

Magnetisch: Platte abnehmen, leicht biegen – der Druck springt ab. Sehr komfortabel.

Ausstattung & Raumluft

Kamera Keine Schwäche

Was bedeutet das?

Eine eingebaute Kamera erlaubt es, den Druck per App aus der Ferne zu beobachten und Zeitraffer-Videos aufzunehmen. KI-Kameras erkennen zusätzlich Fehldrucke und pausieren den Druck automatisch.

Im Vergleich

  • 62 % der FDM-Drucker unter 500 € haben eine integrierte Kamera.

Abmessungen & Gewicht

Nettogewicht 6,9 kg Stärke

Was bedeutet das?

Gewicht ohne Verpackung und Zubehör. Relevant für Transport und Stellplatz – schwerere Geräte stehen oft ruhiger, brauchen aber einen stabilen Tisch.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 500 €: 11,8 kg (41 Geräte) – dieser Drucker liegt 42 % darunter.
  • Platz 6 von 41.
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 19,7 kg.

3DPrinterHero-Einschätzung

Eines der leichtesten Geräte im Preissegment unter 500 €.

Vergleichsbasis: FDM-Drucker unter 500 € (42 Geräte), Preis dieses Druckers: 358 €. Durchschnittswerte basieren auf den Herstellerangaben aller Drucker in unserer Datenbank.

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BIQU B1 vs. Creality Ender 3 V3 SE, Bambu Lab A1 mini oder BX

Die Drucker, mit denen der B1 am häufigsten verglichen wird: Testnote, Preis und die wichtigsten Daten nebeneinander.

BIQU B1BIQU B1Dieser Drucker Creality Ender 3 V3 SECreality Ender 3 V3 SE Bambu Lab A1 miniBambu Lab A1 mini BXBX
Testnote6,08,18,56,5
PreisAb 358 €Ab 169 €Ab 179 €Ab 371 €
Bauraum235 × 235 × 270 mm · 15 l220 × 220 × 250 mm · 12 l180 × 180 × 180 mm · 5,8 l250 × 250 × 250 mm · 16 l
Max. Druckgeschwindigkeitbis 100 mm/sbis 250 mm/sbis 500 mm/sbis 100 mm/s
MehrfarbdruckNeinNeinNicht im Lieferumfang (AMS lite für 4 Farben nachrüstbar)Nein

Fazit: Der Bambu Lab A1 mini schneidet im Test besser ab als der B1, ohne mehr zu kosten. Ein Blick auf ihn lohnt sich.

Wann sich der Gegner lohnt

Testnoten aus unseren Testberichten, Preise sind aktuelle Hersteller- bzw. UVP-Preise, technische Daten laut Hersteller.

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Alternativen

Drucker im ähnlichen Preissegment wie der B1, die einzelne Punkte besser machen.

Vorteile basieren auf Herstellerangaben und unseren Testnoten; Preise sind aktuelle Hersteller- bzw. UVP-Preise.

Technik-Scoreboard

Ø B1 SPEEDQUALITYEASESOFTWAREPRICENOISERELEASE
DATE
6.0
Gesamtleistung
Druckqualität (Feindetails) 6.8/10
Ø
Druckgeschwindigkeit (Praxis) 5.0/10
Ø
Software & Bedienung 5.8/10
Ø
geringe Lautstärke 7.0/10
Ø
Preis (Hersteller) 9.8/10
Ø

Erster Eindruck & Setup

Der Bausatz ist mit etwas Erfahrung zügig montiert, das Bett wird klassisch von Hand gelevelt. Einsteiger sollten Zeit für Kalibrierung und Riemenspannung einplanen.

Speed-Check in der Praxis

Bei langsamen PLA-Drucken sind ordentliche Ergebnisse möglich. Flexible Materialien und höheres Tempo sind mit dem Bowden-Aufbau nur eingeschränkt praktikabel.

Software, Slicer & Workflow

Das Touchdisplay wechselt zwischen Marlin-Modus und eigener TFT-Oberfläche, Updates laufen über das GitHub-Repository. Moderne Funktionen wie Input Shaping oder App-Steuerung fehlen.

Fazit zum B1

6.0 OUT OF 10

"Der BIQU B1 ist 2026 überholt; aktuelle Einsteigerdrucker mit Auto-Leveling sind schneller, einfacher und oft kaum teurer."

Preis

Ab 358 €

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