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Anycubic Kobra S1
FDM-Drucker Released Jan 2025

Anycubic Kobra S1 Test & Erfahrungen

Der Anycubic Kobra S1 liefert als geschlossener CoreXY-Drucker eine starke Mischung aus Tempo, einfacher Bedienung und solider Materialflexibilitaet.

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Varianten

Den Kobra S1 gibt es in 2 Ausstattungen. Preis, technische Daten, Bewertung und Alternativen auf dieser Seite passen sich der gewählten Variante an.

Die Stärken

  • Geschlossenes Gehäuse für PLA bis ABS/ASA deutlich alltagstauglicher
  • Sehr gutes Tempo für die Preisklasse mit stabiler Ergebnisqualitaet
  • Unkomplizierter Einstieg dank gefuehrtem Setup und Kalibrierhilfen
  • Stimmiges Gesamtpaket für Einsteiger und Umsteiger auf CoreXY

Die Schwächen

  • Mehrfarbdruck nur mit separat gekaufter ACE Pro
  • Bei maximalem Durchsatz sinkt die Oberflaechenruhe sichtbar
  • Software und App-Workflow weniger ausgereift als Top-Ökosysteme
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Technische Daten auf einen Blick

Zeile antippen für Erklärung, Vergleich mit anderen Druckern und unsere Einschätzung.

Druckverfahren & Bauraum

Druckverfahren FDM (Filament) Stärke

Was bedeutet das?

FDM (Fused Deposition Modeling) schmilzt Kunststofffilament und trägt es Schicht für Schicht auf. Das Verfahren ist günstig, vergleichsweise sauber und ideal für robuste Funktionsteile.

Im Vergleich

  • 103 von 149 Geräten in unserer Datenbank (69 %) sind FDM-Drucker.

3DPrinterHero-Einschätzung

Vielseitigste Technik für robuste Funktionsteile, Prototypen und Alltagshelfer.

Bauraum 250 × 250 × 250 mm · 16 l Durchschnitt

Was bedeutet das?

Der maximale Druckbereich (Breite × Tiefe × Höhe). Er bestimmt, wie groß ein Teil am Stück werden kann – größere Objekte müssen sonst geteilt und verklebt werden.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 500 €: 17 l (42 Geräte) – dieser Drucker liegt 10 % darunter.
  • Platz 21 von 42 (gleichauf mit 1 weiterem Gerät).
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 30 l.

3DPrinterHero-Einschätzung

Eher kompakter Bauraum – große Objekte müssen geteilt werden.

Gehäuse & Druckkammer Geschlossenes Gehäuse Stärke

Was bedeutet das?

Ein geschlossenes Gehäuse hält die Wärme im Bauraum. Das verhindert Verzug und Risse bei temperaturempfindlichen Materialien wie ABS oder ASA, dämpft Geräusche und hält Staub fern. Eine aktive Kammerheizung regelt die Temperatur zusätzlich gezielt.

Im Vergleich

  • 31 % der FDM-Drucker unter 500 € haben ebenfalls ein geschlossenes Gehäuse.

3DPrinterHero-Einschätzung

Geschlossenes Gehäuse: stabiles Klima für ABS/ASA, leiser und staubgeschützt.

Geschwindigkeit & Dynamik

Max. Druckgeschwindigkeit bis 600 mm/s Stärke

Was bedeutet das?

Herstellerangabe für die maximale Verfahrgeschwindigkeit des Druckkopfs. In der Praxis begrenzen Beschleunigung, Kühlung und Hotend-Durchfluss das nutzbare Tempo – der Wert ist eine Obergrenze, kein Alltagswert.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 500 €: 480 mm/s (42 Geräte) – dieser Drucker liegt 25 % darüber.
  • Platz 1 von 42 (gleichauf mit 18 weiteren Geräten).
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 488 mm/s.

3DPrinterHero-Einschätzung

Gehört zu den schnellsten Druckern im Preissegment unter 500 €.

Max. Beschleunigung 20.000 mm/s² Stärke

Was bedeutet das?

Wie schnell der Druckkopf auf Tempo kommt. Bei kleinen Teilen mit vielen Richtungswechseln entscheidet die Beschleunigung oft mehr über die Druckzeit als die Höchstgeschwindigkeit.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 500 €: 16.441 mm/s² (34 Geräte) – dieser Drucker liegt 22 % darüber.
  • Platz 1 von 34 (gleichauf mit 22 weiteren Geräten).
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 18.279 mm/s².

3DPrinterHero-Einschätzung

Eine der höchsten Beschleunigungen im Preissegment unter 500 €.

Extruder, Temperaturen & Materialien

Extruder Direktextruder Stärke

Was bedeutet das?

Der Extruder fördert das Filament in die heiße Düse. Beim Direktextruder sitzt der Antrieb direkt am Druckkopf, beim Bowden-System am Rahmen – das Filament läuft dann durch einen Schlauch zum Hotend.

Im Vergleich

  • 74 % der FDM-Drucker unter 500 € nutzen dasselbe Extrudersystem.

3DPrinterHero-Einschätzung

Direktextruder: präziser Rückzug und problemlos mit flexiblem TPU – heute der Standard.

Max. Düsentemperatur bis 300 °C Durchschnitt

Was bedeutet das?

Die höchste Temperatur, die die Düse erreicht. Sie entscheidet, welche Filamente sich verarbeiten lassen: PLA braucht rund 200 °C, ABS/ASA etwa 250 °C, Nylon und Polycarbonat 280–300 °C und mehr.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 500 €: 293 °C (41 Geräte) – dieser Drucker liegt 2 % darüber.
  • Platz 7 von 41 (gleichauf mit 21 weiteren Geräten).
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 303 °C.
  • Einordnung: Reicht für ABS, ASA, Nylon (PA) und Polycarbonat (PC).

3DPrinterHero-Einschätzung

Segmentübliche Düsentemperatur.

Max. Druckbetttemperatur bis 120 °C Stärke

Was bedeutet das?

Die höchste Temperatur des beheizten Druckbetts. Ein warmes Bett sorgt dafür, dass die erste Schicht haftet und das Teil nicht verzieht – besonders wichtig bei ABS, ASA, PC und Nylon.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 500 €: 101 °C (41 Geräte) – dieser Drucker liegt 18 % darüber.
  • Platz 1 von 41 (gleichauf mit 3 weiteren Geräten).
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 108 °C.
  • Einordnung: Auch PC und Nylon haften zuverlässig.

3DPrinterHero-Einschätzung

Eines der heißesten Druckbetten im Preissegment unter 500 €.

Kompatible Materialien PLA, PETG, TPU, ABS, ASA · 5 Sorten Durchschnitt

Was bedeutet das?

Laut Hersteller freigegebene Materialien. Je breiter die Liste, desto mehr Anwendungen sind möglich – von dekorativem PLA über flexibles TPU bis zu technischen, faserverstärkten Kunststoffen.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 500 €: 5,3 Sorten (41 Geräte) – dieser Drucker liegt 6 % darunter.
  • Platz 16 von 41 (gleichauf mit 9 weiteren Geräten).
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 6,1 Sorten.

3DPrinterHero-Einschätzung

Segmentübliche Materialauswahl.

Mehrfarbdruck Nicht im Lieferumfang (ACE Pro für 4 Farben nachrüstbar) Durchschnitt

Was bedeutet das?

Gibt an, ob der Drucker mehrere Farben oder Materialien in einem Druck verarbeiten kann. Dafür sorgt meist eine Zuführeinheit, die automatisch zwischen mehreren Spulen wechselt; Drucker mit zwei Düsen schaffen zwei Materialien auch ohne sie.

Im Vergleich

  • Mehrfarbsysteme wie AMS, CFS oder QIDI Box führen mehrere Spulen automatisch zu. Jeder Farbwechsel kostet allerdings Zeit und erzeugt Spülabfall.

3DPrinterHero-Einschätzung

Einfarbig ab Werk. Das Mehrfarbsystem lässt sich nachrüsten, im Paket (Combo) ist es aber meist günstiger.

Druckplatte

Druckoberfläche PEI-Federstahlplatte Stärke

Was bedeutet das?

Die Oberfläche, auf der das Objekt entsteht. Sie entscheidet, wie gut die erste Schicht haftet und wie leicht sich der fertige Druck wieder lösen lässt.

Im Vergleich

  • 83 % der FDM-Drucker unter 500 € nutzen eine vergleichbare Oberfläche.

3DPrinterHero-Einschätzung

PEI-Oberfläche: sehr gute Haftung, und Drucke lösen sich nach dem Abkühlen fast von selbst.

Befestigung magnetisch Stärke

Was bedeutet das?

Wie die Druckplatte befestigt ist. Magnetische, abnehmbare Platten erleichtern das Entnehmen fertiger Drucke erheblich.

Im Vergleich

  • 86 % der FDM-Drucker unter 500 € haben dieselbe Befestigung.

3DPrinterHero-Einschätzung

Magnetisch: Platte abnehmen, leicht biegen – der Druck springt ab. Sehr komfortabel.

Ausstattung & Raumluft

Kamera KI-Kamera (integriert) Stärke

Was bedeutet das?

Eine eingebaute Kamera erlaubt es, den Druck per App aus der Ferne zu beobachten und Zeitraffer-Videos aufzunehmen. KI-Kameras erkennen zusätzlich Fehldrucke und pausieren den Druck automatisch.

Im Vergleich

  • 38 % der FDM-Drucker unter 500 € haben eine integrierte Kamera.
  • KI-Fehlererkennung bieten 11 von 42 FDM-Druckern unter 500 €.

3DPrinterHero-Einschätzung

KI-Fehlererkennung: Fehldrucke werden erkannt und gestoppt – spart Material und Nerven – das bieten nur 11 von 42 FDM-Druckern unter 500 €.

Luftfilterung Aktivkohlefilter (integriert) Stärke

Was bedeutet das?

Beim Drucken entstehen Ultrafeinpartikel und Gerüche – vor allem bei ABS, ASA und Resin. Aktivkohle bindet Gerüche und flüchtige Stoffe, HEPA-Filter fangen feinste Partikel ab.

Im Vergleich

  • 36 % der FDM-Drucker unter 500 € haben eine integrierte Luftfilterung.

3DPrinterHero-Einschätzung

Integrierte Filterung reduziert Gerüche beim Drucken spürbar.

Abmessungen & Gewicht

Gerätemaße (B × T × H) 400 × 410 × 490 mm Stärke

Was bedeutet das?

Außenmaße des Geräts (Breite × Tiefe × Höhe). Plane zusätzlich Platz für Spule, Kabel und Lüftung ein – Bettschlitten-Drucker brauchen außerdem Freiraum nach vorn und hinten.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 500 €: 0,19 m² Stellfläche (41 Geräte) – dieser Drucker liegt 12 % darunter.
  • Platz 19 von 41.
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 0,24 m² Stellfläche.
  • Raumeffizienz: Der Bauraum nutzt 19 % des Gerätevolumens (Ø FDM-Drucker unter 500 €: 17 %).

3DPrinterHero-Einschätzung

Kompakter als der Durchschnitt – passt auch auf kleinere Schreibtische.

Nettogewicht 25,9 kg Durchschnitt

Was bedeutet das?

Gewicht ohne Verpackung und Zubehör. Relevant für Transport und Stellplatz – schwerere Geräte stehen oft ruhiger, brauchen aber einen stabilen Tisch.

Im Vergleich

  • Ø FDM-Drucker unter 500 €: 11,8 kg (41 Geräte) – dieser Drucker liegt 119 % darüber.
  • Platz 41 von 41.
  • Ø aller FDM-Drucker unserer Datenbank: 19,7 kg.

3DPrinterHero-Einschätzung

Schwerer als üblich – steht stabil, braucht aber einen tragfähigen Platz.

Vergleichsbasis: FDM-Drucker unter 500 € (42 Geräte), Preis dieses Druckers: 349 €. Durchschnittswerte basieren auf den Herstellerangaben aller Drucker in unserer Datenbank.

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Anycubic Kobra S1 vs. Creality K1C, QIDI Q1 Pro oder Creality K2

Die Drucker, mit denen der Kobra S1 am häufigsten verglichen wird: Testnote, Preis und die wichtigsten Daten nebeneinander.

Anycubic Kobra S1Anycubic Kobra S1Dieser Drucker Creality K1CCreality K1C QIDI Q1 ProQIDI Q1 Pro Creality K2Creality K2
Testnote8,68,6–8,8
PreisAb 349 €Ab 339 €Ab 349 €Ab 499 €
Bauraum250 × 250 × 250 mm · 16 l220 × 220 × 250 mm · 12 l245 × 245 × 240 mm · 14 l260 × 260 × 260 mm · 18 l
Max. Druckgeschwindigkeitbis 600 mm/sbis 600 mm/sbis 600 mm/sbis 600 mm/s
Gehäuse & DruckkammerGeschlossenes GehäuseGeschlossenes GehäuseGeschlossenes GehäuseGeschlossenes Gehäuse
MehrfarbdruckNicht im Lieferumfang (ACE Pro für 4 Farben nachrüstbar)––Nicht im Lieferumfang (CFS nachrüstbar)

Fazit: Der Creality K2 schneidet im Test besser ab, kostet aber rund 150 € mehr. Wer seine Vorteile nicht braucht, ist mit dem Kobra S1 gut bedient.

Wann sich der Gegner lohnt

Testnoten aus unseren Testberichten, Preise sind aktuelle Hersteller- bzw. UVP-Preise, technische Daten laut Hersteller.

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Alternativen

Drucker im ähnlichen Preissegment wie der Kobra S1, die einzelne Punkte besser machen.

Vorteile basieren auf Herstellerangaben und unseren Testnoten; Preise sind aktuelle Hersteller- bzw. UVP-Preise.

Technik-Scoreboard

Ø Kobra S1 SPEEDQUALITYEASESOFTWAREPRICENOISERELEASE
DATE
8.6
Gesamtleistung
Druckqualität (Feindetails) 8.5/10
Ø
Druckgeschwindigkeit (Praxis) 8.9/10
Ø
Software & Bedienung 8.1/10
Ø
geringe Lautstärke 6.9/10
Ø
Preis (Hersteller) 9.8/10
Ø

Erster Eindruck & Setup

Der Kobra S1 ist schnell aufgebaut und mit wenigen Schritten druckbereit. Im Alltag hilft das geschlossene Konzept, reproduzierbare Ergebnisse auch bei längeren Jobs stabil zu halten.

Speed-Check in der Praxis

Bei PLA und PETG liefert der Drucker saubere bis sehr gute Oberflächen mit kurzen Druckzeiten. Auch ABS/ASA gelingt für diese Klasse ordentlich, wenn Profil und Temperaturfuehrung sauber abgestimmt sind.

Software, Slicer & Workflow

Der Workflow ist klar auf unkomplizierten Start ausgelegt. Für fortgeschrittenes Feintuning ist noch Luft nach oben, insgesamt bleibt das Bedienerlebnis aber solide und alltagstauglich.

Fazit zum Kobra S1

8.6 OUT OF 10

"Der Anycubic Kobra S1 ist ein starkes CoreXY-Gesamtpaket für alle, die mehr Tempo und Materialspielraum als bei klassischen Einsteigermodellen suchen."

Preis · Kobra S1

Ab 349 €

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