Bambu Lab A1 mini
ab 179 € · 21 € teurer
Gesamtwertung 8.5/10
Das macht er besser
- Größerer Bauraum5,8 l statt 1,1 l
- Schneller500 mm/s statt 250 mm/s
- Heißere Düse für technische Filamente300 °C statt 230 °C
- Heißeres Druckbett80 °C statt 60 °C
Der Geeetech M1 ist ein vormontierter Mini-Drucker mit automatischem Leveling und Direktextruder, der sich an Kinder und Einsteiger richtet und ohne WLAN per Speicherkarte oder USB arbeitet.
Zeile antippen für Erklärung, Vergleich mit anderen Druckern und unsere Einschätzung.
Was bedeutet das?
FDM (Fused Deposition Modeling) schmilzt Kunststofffilament und trägt es Schicht für Schicht auf. Das Verfahren ist günstig, vergleichsweise sauber und ideal für robuste Funktionsteile.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Vielseitigste Technik für robuste Funktionsteile, Prototypen und Alltagshelfer.
Was bedeutet das?
Der maximale Druckbereich (Breite × Tiefe × Höhe). Er bestimmt, wie groß ein Teil am Stück werden kann – größere Objekte müssen sonst geteilt und verklebt werden.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Eher kompakter Bauraum – große Objekte müssen geteilt werden.
Was bedeutet das?
Beschreibt, wie sich Druckkopf und Druckbett bewegen. Beim Bettschlitten („Bed-Slinger“) fährt das Bett vor und zurück; bei CoreXY bewegt sich nur der leichte Druckkopf in X/Y – das erlaubt höheres Tempo mit weniger Vibrationen.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Bewährte, günstige Bauweise – bei sehr hohem Tempo und großen, schweren Teilen ist CoreXY im Vorteil.
Was bedeutet das?
Herstellerangabe für die maximale Verfahrgeschwindigkeit des Druckkopfs. In der Praxis begrenzen Beschleunigung, Kühlung und Hotend-Durchfluss das nutzbare Tempo – der Wert ist eine Obergrenze, kein Alltagswert.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Langsamer als die Konkurrenz – der Fokus liegt eher auf Zuverlässigkeit als auf Tempo.
Was bedeutet das?
Der Extruder fördert das Filament in die heiße Düse. Beim Direktextruder sitzt der Antrieb direkt am Druckkopf, beim Bowden-System am Rahmen – das Filament läuft dann durch einen Schlauch zum Hotend.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Mehrere Düsen bzw. Werkzeuge: Mehrfarb- und Mehrmaterialdruck mit deutlich weniger Spülabfall – das bieten nur 5 von 19 FDM-Druckern unter 300 €.
Was bedeutet das?
Die höchste Temperatur, die die Düse erreicht. Sie entscheidet, welche Filamente sich verarbeiten lassen: PLA braucht rund 200 °C, ABS/ASA etwa 250 °C, Nylon und Polycarbonat 280–300 °C und mehr.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Niedrigere Düsentemperatur – Fokus auf Standardmaterialien.
Was bedeutet das?
Die höchste Temperatur des beheizten Druckbetts. Ein warmes Bett sorgt dafür, dass die erste Schicht haftet und das Teil nicht verzieht – besonders wichtig bei ABS, ASA, PC und Nylon.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Niedrigere Betttemperatur – bei ABS, PC und Nylon kann die Haftung leiden.
Was bedeutet das?
Laut Hersteller freigegebene Materialien. Je breiter die Liste, desto mehr Anwendungen sind möglich – von dekorativem PLA über flexibles TPU bis zu technischen, faserverstärkten Kunststoffen.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Kleinere Materialauswahl – vor allem für Standardfilamente gedacht.
Was bedeutet das?
Gibt an, ob der Drucker mehrere Farben oder Materialien in einem Druck verarbeiten kann. Dafür sorgt meist eine Zuführeinheit, die automatisch zwischen mehreren Spulen wechselt; Drucker mit zwei Düsen schaffen zwei Materialien auch ohne sie.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Reiner Einfarbdrucker – ein Mehrfarbsystem ist vom Hersteller nicht vorgesehen.
Was bedeutet das?
Die Dicke einer einzelnen gedruckten Lage. Dünne Schichten ergeben glattere Oberflächen und feinere Details, dauern aber länger; dicke Schichten sind schneller, zeigen aber deutlichere Stufen.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Gröbere minimale Schichthöhe – für sehr feine Details weniger geeignet.
Was bedeutet das?
Eine eingebaute Kamera erlaubt es, den Druck per App aus der Ferne zu beobachten und Zeitraffer-Videos aufzunehmen. KI-Kameras erkennen zusätzlich Fehldrucke und pausieren den Druck automatisch.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Keine Kamera – Fernüberwachung nur mit einer Nachrüstlösung.
Was bedeutet das?
Außenmaße des Geräts (Breite × Tiefe × Höhe). Plane zusätzlich Platz für Spule, Kabel und Lüftung ein – Bettschlitten-Drucker brauchen außerdem Freiraum nach vorn und hinten.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Kleinste Stellfläche im Preissegment unter 300 € (gleichauf mit einem weiteren Gerät).
Was bedeutet das?
Gewicht ohne Verpackung und Zubehör. Relevant für Transport und Stellplatz – schwerere Geräte stehen oft ruhiger, brauchen aber einen stabilen Tisch.
Im Vergleich
3DPrinterHero-Einschätzung
Leichtestes Gerät im Preissegment unter 300 € (gleichauf mit einem weiteren Gerät).
Vergleichsbasis: FDM-Drucker unter 300 € (19 Geräte), Preis dieses Druckers: 158 €. Durchschnittswerte basieren auf den Herstellerangaben aller Drucker in unserer Datenbank.
Die Drucker, mit denen der M1 am häufigsten verglichen wird: Testnote, Preis und die wichtigsten Daten nebeneinander.
Geeetech M1Dieser Drucker | M1S | Bambu Lab A1 mini | SainSmart PrintyGo Mini | |
|---|---|---|---|---|
| Testnote | – | – | 8,5 | – |
| Preis | Ab 158 € | Ab 228 € | Ab 179 € | Ab 321 € |
| Bauraum | 100 × 110 × 100 mm · 1,1 l | 100 × 110 × 100 mm · 1,1 l | 180 × 180 × 180 mm · 5,8 l | 100 × 100 × 90 mm · 0,9 l |
| Max. Druckgeschwindigkeit | bis 250 mm/s | bis 250 mm/s | bis 500 mm/s | bis 600 mm/s |
| Mehrfarbdruck | Nein | Nein | Nicht im Lieferumfang (AMS lite für 4 Farben nachrüstbar) | – |
Fazit: Der M1 ist in diesem Vergleich der günstigste Drucker. Wer mehr ausgibt, bekommt bei den Gegnern die unten genannten Vorteile.
Wann sich der Gegner lohnt
M1S: Gleiche Basis mit WLAN und App-Steuerung (kostet rund 70 € mehr)
Bambu Lab A1 mini: Teurer, aber größerer Bauraum und mehr Komfort (kostet rund 21 € mehr)
SainSmart PrintyGo Mini: Vergleichbarer Mini-Drucker für Einsteiger (kostet rund 163 € mehr)
Testnoten aus unseren Testberichten, Preise sind aktuelle Hersteller- bzw. UVP-Preise, technische Daten laut Hersteller.
Drucker im ähnlichen Preissegment wie der M1, die einzelne Punkte besser machen.
Vorteile basieren auf Herstellerangaben und unseren Testnoten; Preise sind aktuelle Hersteller- bzw. UVP-Preise.
Der M1 ist vormontiert und levelt das Bett automatisch, sodass der erste Druck schnell möglich ist. Filament wird per Knopfdruck geladen, die Bedienung erfolgt über ein 2,4-Zoll-Farbdisplay mit Drehknopf.
Für kleine Figuren und Alltagsteile aus PLA reicht die Mechanik aus. Größere oder temperaturkritische Bauteile sind wegen Bauraum und 60-°C-Bett nicht seine Domäne.
Geeetech nennt OrcaSlicer und Cura als Slicer, Druckdaten kommen per TF-Karte oder USB-Kabel. Ohne Netzwerkanbindung fehlt jede Fernüberwachung, sofern man nicht OctoPrint o. Ä. nachrüstet.
Noch keine Gesamtwertung: Wir vergeben sie erst, wenn genug Fachtests und Nutzerstimmen zum M1 ausgewertet sind.
Preis
Ab 158 €
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