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Prusa MK4
FDM-Drucker Released 2023 Nicht mehr erhältlich · Nachfolger: Prusa MK4S

Prusa MK4 Test & Erfahrungen

Der Prusa MK4 ist ein hochwertiger Bedslinger fuer Nutzer, die reproduzierbare FDM-Ergebnisse, gute Materialunterstuetzung und ein ausgereiftes Oekoystem ueber reine Maximalgeschwindigkeit stellen.

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Technische Daten auf einen Blick

Zeile antippen für Erklärung, Vergleich mit anderen Druckern und unsere Einschätzung.

Druckverfahren & Bauraum

Druckverfahren FDM (Filament) Stärke

Was bedeutet das?

FDM (Fused Deposition Modeling) schmilzt Kunststofffilament und trägt es Schicht für Schicht auf. Das Verfahren ist günstig, vergleichsweise sauber und ideal für robuste Funktionsteile.

Im Vergleich

  • 103 von 149 Geräten in unserer Datenbank (69 %) sind FDM-Drucker.

3DPrinterHero-Einschätzung

Vielseitigste Technik für robuste Funktionsteile, Prototypen und Alltagshelfer.

Bauraum 250 × 210 × 220 mm · 12 l Durchschnitt

Was bedeutet das?

Der maximale Druckbereich (Breite × Tiefe × Höhe). Er bestimmt, wie groß ein Teil am Stück werden kann – größere Objekte müssen sonst geteilt und verklebt werden.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 30 l (102 Geräte) – dieser Drucker liegt 62 % darunter.
  • Platz 83 von 102 (gleichauf mit 1 weiterem Gerät).

3DPrinterHero-Einschätzung

Eher kompakter Bauraum – große Objekte müssen geteilt werden.

Bauweise Offener Rahmen mit Bettschlitten (Bed-Slinger) Durchschnitt

Was bedeutet das?

Beschreibt, wie sich Druckkopf und Druckbett bewegen. Beim Bettschlitten („Bed-Slinger“) fährt das Bett vor und zurück; bei CoreXY bewegt sich nur der leichte Druckkopf in X/Y – das erlaubt höheres Tempo mit weniger Vibrationen.

Im Vergleich

  • 36 % der alle FDM-Drucker unserer Datenbank nutzen dieselbe Bauweise.

3DPrinterHero-Einschätzung

Bewährte, günstige Bauweise – bei sehr hohem Tempo und großen, schweren Teilen ist CoreXY im Vorteil.

Geschwindigkeit & Dynamik

Max. Druckgeschwindigkeit bis 200 mm/s Schwäche

Was bedeutet das?

Herstellerangabe für die maximale Verfahrgeschwindigkeit des Druckkopfs. In der Praxis begrenzen Beschleunigung, Kühlung und Hotend-Durchfluss das nutzbare Tempo – der Wert ist eine Obergrenze, kein Alltagswert.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 488 mm/s (96 Geräte) – dieser Drucker liegt 59 % darunter.
  • Platz 76 von 96 (gleichauf mit 4 weiteren Geräten).

3DPrinterHero-Einschätzung

Langsamer als die Konkurrenz – der Fokus liegt eher auf Zuverlässigkeit als auf Tempo.

Extruder, Temperaturen & Materialien

Extruder Nextruder (Direktextruder) Stärke

Was bedeutet das?

Der Extruder fördert das Filament in die heiße Düse. Beim Direktextruder sitzt der Antrieb direkt am Druckkopf, beim Bowden-System am Rahmen – das Filament läuft dann durch einen Schlauch zum Hotend.

Im Vergleich

  • 61 % der alle FDM-Drucker unserer Datenbank nutzen dasselbe Extrudersystem.

3DPrinterHero-Einschätzung

Direktextruder: präziser Rückzug und problemlos mit flexiblem TPU – heute der Standard.

Max. Düsentemperatur bis 290 °C Durchschnitt

Was bedeutet das?

Die höchste Temperatur, die die Düse erreicht. Sie entscheidet, welche Filamente sich verarbeiten lassen: PLA braucht rund 200 °C, ABS/ASA etwa 250 °C, Nylon und Polycarbonat 280–300 °C und mehr.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 303 °C (95 Geräte) – dieser Drucker liegt 4 % darunter.
  • Platz 69 von 95 (gleichauf mit 4 weiteren Geräten).
  • Einordnung: Reicht für ABS, ASA, Nylon (PA) und Polycarbonat (PC).

3DPrinterHero-Einschätzung

Segmentübliche Düsentemperatur.

Max. Druckbetttemperatur bis 120 °C Stärke

Was bedeutet das?

Die höchste Temperatur des beheizten Druckbetts. Ein warmes Bett sorgt dafür, dass die erste Schicht haftet und das Teil nicht verzieht – besonders wichtig bei ABS, ASA, PC und Nylon.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 108 °C (96 Geräte) – dieser Drucker liegt 11 % darüber.
  • Platz 4 von 96 (gleichauf mit 26 weiteren Geräten).
  • Einordnung: Auch PC und Nylon haften zuverlässig.

3DPrinterHero-Einschätzung

Eines der heißesten Druckbetten unter allen FDM-Druckern unserer Datenbank.

Kompatible Materialien PLA, PETG, ASA, ABS, PC, PA, Flex (TPU) · 7 Sorten Stärke

Was bedeutet das?

Laut Hersteller freigegebene Materialien. Je breiter die Liste, desto mehr Anwendungen sind möglich – von dekorativem PLA über flexibles TPU bis zu technischen, faserverstärkten Kunststoffen.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 6,1 Sorten (93 Geräte) – dieser Drucker liegt 16 % darüber.
  • Platz 27 von 93 (gleichauf mit 10 weiteren Geräten).

3DPrinterHero-Einschätzung

Überdurchschnittlich große Materialauswahl.

Mehrfarbdruck Nicht im Lieferumfang (Prusa MMU3 für 5 Farben nachrüstbar) Durchschnitt

Was bedeutet das?

Gibt an, ob der Drucker mehrere Farben oder Materialien in einem Druck verarbeiten kann. Dafür sorgt meist eine Zuführeinheit, die automatisch zwischen mehreren Spulen wechselt; Drucker mit zwei Düsen schaffen zwei Materialien auch ohne sie.

Im Vergleich

  • Mehrfarbsysteme wie AMS, CFS oder QIDI Box führen mehrere Spulen automatisch zu. Jeder Farbwechsel kostet allerdings Zeit und erzeugt Spülabfall.

3DPrinterHero-Einschätzung

Einfarbig ab Werk. Das Mehrfarbsystem lässt sich nachrüsten, im Paket (Combo) ist es aber meist günstiger.

Druckqualität

Schichthöhe 0,05–0,3 mm Stärke

Was bedeutet das?

Die Dicke einer einzelnen gedruckten Lage. Dünne Schichten ergeben glattere Oberflächen und feinere Details, dauern aber länger; dicke Schichten sind schneller, zeigen aber deutlichere Stufen.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 0,086 mm (48 Geräte) – dieser Drucker liegt 42 % darunter.
  • Platz 1 von 48 (gleichauf mit 16 weiteren Geräten).

3DPrinterHero-Einschätzung

Eine der feinsten Schichtauflösungen unter allen FDM-Druckern unserer Datenbank.

Druckplatte

Druckoberfläche PEI-Federstahlplatte Stärke

Was bedeutet das?

Die Oberfläche, auf der das Objekt entsteht. Sie entscheidet, wie gut die erste Schicht haftet und wie leicht sich der fertige Druck wieder lösen lässt.

Im Vergleich

  • 67 % der alle FDM-Drucker unserer Datenbank nutzen eine vergleichbare Oberfläche.

3DPrinterHero-Einschätzung

PEI-Oberfläche: sehr gute Haftung, und Drucke lösen sich nach dem Abkühlen fast von selbst.

Befestigung magnetisch Stärke

Was bedeutet das?

Wie die Druckplatte befestigt ist. Magnetische, abnehmbare Platten erleichtern das Entnehmen fertiger Drucke erheblich.

Im Vergleich

  • 70 % der alle FDM-Drucker unserer Datenbank haben dieselbe Befestigung.

3DPrinterHero-Einschätzung

Magnetisch: Platte abnehmen, leicht biegen – der Druck springt ab. Sehr komfortabel.

Abmessungen & Gewicht

Gerätemaße (B × T × H) 500 × 550 × 400 mm Durchschnitt

Was bedeutet das?

Außenmaße des Geräts (Breite × Tiefe × Höhe). Plane zusätzlich Platz für Spule, Kabel und Lüftung ein – Bettschlitten-Drucker brauchen außerdem Freiraum nach vorn und hinten.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 0,24 m² Stellfläche (96 Geräte) – dieser Drucker liegt 13 % darüber.
  • Platz 69 von 96 (gleichauf mit 1 weiterem Gerät).
  • Raumeffizienz: Der Bauraum nutzt 11 % des Gerätevolumens (Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 17 %).

3DPrinterHero-Einschätzung

Braucht mehr Stellfläche als üblich – Platz vorher ausmessen.

Nettogewicht 7 kg Stärke

Was bedeutet das?

Gewicht ohne Verpackung und Zubehör. Relevant für Transport und Stellplatz – schwerere Geräte stehen oft ruhiger, brauchen aber einen stabilen Tisch.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 19,7 kg (96 Geräte) – dieser Drucker liegt 64 % darunter.
  • Platz 8 von 96 (gleichauf mit 1 weiterem Gerät).

3DPrinterHero-Einschätzung

Eines der leichtesten Geräte unter allen FDM-Druckern unserer Datenbank.

Vergleichsbasis: alle FDM-Drucker unserer Datenbank (103 Geräte). Durchschnittswerte basieren auf den Herstellerangaben aller Drucker in unserer Datenbank.

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Prusa MK4 vs. MK4S, Bambu Lab A1 oder QIDI Q1 Pro

Die Drucker, mit denen der MK4 am häufigsten verglichen wird: Testnote, Preis und die wichtigsten Daten nebeneinander.

Prusa MK4Prusa MK4Dieser Drucker MK4SMK4S Bambu Lab A1Bambu Lab A1 QIDI Q1 ProQIDI Q1 Pro
Testnote–9,08,9–
PreisPreis k. A.Ab 999 €Ab 239 €Ab 349 €
Bauraum250 × 210 × 220 mm · 12 l250 × 210 × 220 mm · 12 l256 × 256 × 256 mm · 17 l245 × 245 × 240 mm · 14 l
Max. Druckgeschwindigkeitbis 200 mm/sbis 250 mm/sbis 500 mm/sbis 600 mm/s
Gehäuse & Druckkammer–––Geschlossenes Gehäuse
MehrfarbdruckNicht im Lieferumfang (Prusa MMU3 für 5 Farben nachrüstbar)Nicht im Lieferumfang (Prusa MMU3 für 5 Farben nachrüstbar)Nicht im Lieferumfang (AMS lite für 4 Farben nachrüstbar)–

Wann sich der Gegner lohnt

Testnoten aus unseren Testberichten, Preise sind aktuelle Hersteller- bzw. UVP-Preise, technische Daten laut Hersteller.

Erster Eindruck & Setup

Der Prusa MK4 richtet sich an Nutzer, die nach kurzer Inbetriebnahme druckbereit sein wollen. Ein sauberer Erstcheck von Mechanik und First Layer verbessert die Alltagskonstanz deutlich.

Speed-Check in der Praxis

Im typischen FDM-Alltag liefert der Prusa MK4 je nach Material und Profil ein solides bis starkes Ergebnis. Bei hohem Tempo steigt wie ueblich der Abstimmungsbedarf fuer Qualitaet und Zuverlaessigkeit.

Software, Slicer & Workflow

Die Software- und Workflow-Seite ist fuer den anvisierten Einsatzzweck funktional. Fuer beste Resultate lohnt sich Profilpflege und ein materialgerechter Slicer-Workflow.

Fazit zum MK4

Wird nicht mehr hergestellt, neu nur noch als Restposten erhältlich. Nachfolger: Prusa MK4S.

– Noch offen

Noch keine Gesamtwertung: Wir vergeben sie erst, wenn genug Fachtests und Nutzerstimmen zum MK4 ausgewertet sind.

Preis

Preis k. A.

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