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Voxelab Aquila D1
FDM-Drucker Released Dec 2022 Nicht mehr erhältlich

Voxelab Aquila D1 Test & Erfahrungen

Der Voxelab Aquila D1 war das Topmodell der Flashforge-Tochter mit Linearführungen auf X und Y, Direktextruder und 25-Punkt-Leveling; die Marke ist im deutschen Handel inzwischen praktisch verschwunden.

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Technische Daten auf einen Blick

Zeile antippen für Erklärung, Vergleich mit anderen Druckern und unsere Einschätzung.

Druckverfahren & Bauraum

Druckverfahren FDM (Filament) Stärke

Was bedeutet das?

FDM (Fused Deposition Modeling) schmilzt Kunststofffilament und trägt es Schicht für Schicht auf. Das Verfahren ist günstig, vergleichsweise sauber und ideal für robuste Funktionsteile.

Im Vergleich

  • 103 von 149 Geräten in unserer Datenbank (69 %) sind FDM-Drucker.

3DPrinterHero-Einschätzung

Vielseitigste Technik für robuste Funktionsteile, Prototypen und Alltagshelfer.

Bauraum 235 × 235 × 250 mm · 14 l Durchschnitt

Was bedeutet das?

Der maximale Druckbereich (Breite × Tiefe × Höhe). Er bestimmt, wie groß ein Teil am Stück werden kann – größere Objekte müssen sonst geteilt und verklebt werden.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 30 l (102 Geräte) – dieser Drucker liegt 54 % darunter.
  • Platz 68 von 102 (gleichauf mit 1 weiterem Gerät).

3DPrinterHero-Einschätzung

Eher kompakter Bauraum – große Objekte müssen geteilt werden.

Bauweise Offener Rahmen mit Bettschlitten (Bed-Slinger) Durchschnitt

Was bedeutet das?

Beschreibt, wie sich Druckkopf und Druckbett bewegen. Beim Bettschlitten („Bed-Slinger“) fährt das Bett vor und zurück; bei CoreXY bewegt sich nur der leichte Druckkopf in X/Y – das erlaubt höheres Tempo mit weniger Vibrationen.

Im Vergleich

  • 36 % der alle FDM-Drucker unserer Datenbank nutzen dieselbe Bauweise.

3DPrinterHero-Einschätzung

Bewährte, günstige Bauweise – bei sehr hohem Tempo und großen, schweren Teilen ist CoreXY im Vorteil.

Geschwindigkeit & Dynamik

Max. Druckgeschwindigkeit bis 180 mm/s Schwäche

Was bedeutet das?

Herstellerangabe für die maximale Verfahrgeschwindigkeit des Druckkopfs. In der Praxis begrenzen Beschleunigung, Kühlung und Hotend-Durchfluss das nutzbare Tempo – der Wert ist eine Obergrenze, kein Alltagswert.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 488 mm/s (96 Geräte) – dieser Drucker liegt 63 % darunter.
  • Platz 81 von 96 (gleichauf mit 6 weiteren Geräten).

3DPrinterHero-Einschätzung

Langsamer als die Konkurrenz – der Fokus liegt eher auf Zuverlässigkeit als auf Tempo.

Extruder, Temperaturen & Materialien

Extruder Direct Drive (Dual-Gear) Stärke

Was bedeutet das?

Der Extruder fördert das Filament in die heiße Düse. Beim Direktextruder sitzt der Antrieb direkt am Druckkopf, beim Bowden-System am Rahmen – das Filament läuft dann durch einen Schlauch zum Hotend.

Im Vergleich

  • 22 % der alle FDM-Drucker unserer Datenbank nutzen dasselbe Extrudersystem.

3DPrinterHero-Einschätzung

Mehrere Düsen bzw. Werkzeuge: Mehrfarb- und Mehrmaterialdruck mit deutlich weniger Spülabfall – das bieten nur 23 von 103 FDM-Druckern unserer Datenbank.

Max. Düsentemperatur bis 300 °C Durchschnitt

Was bedeutet das?

Die höchste Temperatur, die die Düse erreicht. Sie entscheidet, welche Filamente sich verarbeiten lassen: PLA braucht rund 200 °C, ABS/ASA etwa 250 °C, Nylon und Polycarbonat 280–300 °C und mehr.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 303 °C (95 Geräte) – dieser Drucker liegt 1 % darunter.
  • Platz 26 von 95 (gleichauf mit 42 weiteren Geräten).
  • Einordnung: Reicht für ABS, ASA, Nylon (PA) und Polycarbonat (PC).

3DPrinterHero-Einschätzung

Segmentübliche Düsentemperatur.

Max. Druckbetttemperatur bis 110 °C Durchschnitt

Was bedeutet das?

Die höchste Temperatur des beheizten Druckbetts. Ein warmes Bett sorgt dafür, dass die erste Schicht haftet und das Teil nicht verzieht – besonders wichtig bei ABS, ASA, PC und Nylon.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 108 °C (96 Geräte) – dieser Drucker liegt 2 % darüber.
  • Platz 31 von 96 (gleichauf mit 22 weiteren Geräten).
  • Einordnung: Auch PC und Nylon haften zuverlässig.

3DPrinterHero-Einschätzung

Segmentübliche Betttemperatur.

Mehrfarbdruck Nein Durchschnitt

Was bedeutet das?

Gibt an, ob der Drucker mehrere Farben oder Materialien in einem Druck verarbeiten kann. Dafür sorgt meist eine Zuführeinheit, die automatisch zwischen mehreren Spulen wechselt; Drucker mit zwei Düsen schaffen zwei Materialien auch ohne sie.

Im Vergleich

  • Mehrfarbsysteme wie AMS, CFS oder QIDI Box führen mehrere Spulen automatisch zu. Jeder Farbwechsel kostet allerdings Zeit und erzeugt Spülabfall.

3DPrinterHero-Einschätzung

Reiner Einfarbdrucker – ein Mehrfarbsystem ist vom Hersteller nicht vorgesehen.

Druckplatte

Druckoberfläche PEI-Federstahlplatte Stärke

Was bedeutet das?

Die Oberfläche, auf der das Objekt entsteht. Sie entscheidet, wie gut die erste Schicht haftet und wie leicht sich der fertige Druck wieder lösen lässt.

Im Vergleich

  • 67 % der alle FDM-Drucker unserer Datenbank nutzen eine vergleichbare Oberfläche.

3DPrinterHero-Einschätzung

PEI-Oberfläche: sehr gute Haftung, und Drucke lösen sich nach dem Abkühlen fast von selbst.

Befestigung magnetisch Stärke

Was bedeutet das?

Wie die Druckplatte befestigt ist. Magnetische, abnehmbare Platten erleichtern das Entnehmen fertiger Drucke erheblich.

Im Vergleich

  • 70 % der alle FDM-Drucker unserer Datenbank haben dieselbe Befestigung.

3DPrinterHero-Einschätzung

Magnetisch: Platte abnehmen, leicht biegen – der Druck springt ab. Sehr komfortabel.

Vergleichsbasis: alle FDM-Drucker unserer Datenbank (103 Geräte). Durchschnittswerte basieren auf den Herstellerangaben aller Drucker in unserer Datenbank.

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Voxelab Aquila D1 vs. Creality Ender 3 V3 KE, Elegoo Neptune 4 Pro oder Sovol SV06

Die Drucker, mit denen der Aquila D1 am häufigsten verglichen wird: Testnote, Preis und die wichtigsten Daten nebeneinander.

Voxelab Aquila D1Voxelab Aquila D1Dieser Drucker Creality Ender 3 V3 KECreality Ender 3 V3 KE Elegoo Neptune 4 ProElegoo Neptune 4 Pro Sovol SV06Sovol SV06
Testnote–8,38,27,9
PreisPreis k. A.Preis k. A.Ab 199 €Preis k. A.
Bauraum235 × 235 × 250 mm · 14 l220 × 220 × 240 mm · 12 l225 × 225 × 265 mm · 13 l220 × 220 × 250 mm · 12 l
Max. Druckgeschwindigkeitbis 180 mm/sbis 500 mm/sbis 500 mm/sbis 150 mm/s
MehrfarbdruckNeinNeinNeinNein

Wann sich der Gegner lohnt

Testnoten aus unseren Testberichten, Preise sind aktuelle Hersteller- bzw. UVP-Preise, technische Daten laut Hersteller.

Erster Eindruck & Setup

Der Aufbau ist in wenigen Schritten erledigt, das automatische Leveling braucht laut Fachtests aber noch manuelle Nachjustage. Wer sich darauf einlässt, bekommt eine solide mechanische Basis.

Speed-Check in der Praxis

Nach Feinabstimmung von Riemen und Tempo liefert der D1 in Fachtests gute Ergebnisse über fast das ganze Bett. Mit nominell 180 mm/s und ohne Input Shaping ist er 2026 aber klar langsamer als moderne Konkurrenten.

Software, Slicer & Workflow

Die Marlin-basierte Firmware ist offen und OctoPrint-kompatibel, die Integration bleibt aber lückenhaft. Ein modernes App- oder Cloud-Ökosystem fehlt.

Fazit zum Aquila D1

Wird nicht mehr hergestellt, neu nur noch als Restposten erhältlich.

– Noch offen

Noch keine Gesamtwertung: Wir vergeben sie erst, wenn genug Fachtests und Nutzerstimmen zum Aquila D1 ausgewertet sind.

Preis

Preis k. A.

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