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Zortrax M200 Plus
FDM-Drucker Released 2018

Zortrax M200 Plus Test & Erfahrungen

Der M200 Plus ist ein kompakter, solide gebauter Single-Extruder-Drucker mit perforierter Bauplatte, Kamera und abgestimmtem Material-Ökosystem. Das Konzept stammt aus 2018 und wirkt 2026 vor allem bei Tempo und Preis veraltet.

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Technische Daten auf einen Blick

Zeile antippen für Erklärung, Vergleich mit anderen Druckern und unsere Einschätzung.

Druckverfahren & Bauraum

Druckverfahren FDM (Filament) Stärke

Was bedeutet das?

FDM (Fused Deposition Modeling) schmilzt Kunststofffilament und trägt es Schicht für Schicht auf. Das Verfahren ist günstig, vergleichsweise sauber und ideal für robuste Funktionsteile.

Im Vergleich

  • 103 von 149 Geräten in unserer Datenbank (69 %) sind FDM-Drucker.

3DPrinterHero-Einschätzung

Vielseitigste Technik für robuste Funktionsteile, Prototypen und Alltagshelfer.

Bauraum 200 × 200 × 180 mm · 7,2 l Durchschnitt

Was bedeutet das?

Der maximale Druckbereich (Breite × Tiefe × Höhe). Er bestimmt, wie groß ein Teil am Stück werden kann – größere Objekte müssen sonst geteilt und verklebt werden.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 30 l (102 Geräte) – dieser Drucker liegt 76 % darunter.
  • Platz 93 von 102.

3DPrinterHero-Einschätzung

Eher kompakter Bauraum – große Objekte müssen geteilt werden.

Gehäuse & Druckkammer Seitenabdeckungen im Lieferumfang, HEPA-Abdeckung optional Durchschnitt

Was bedeutet das?

Ein geschlossenes Gehäuse hält die Wärme im Bauraum. Das verhindert Verzug und Risse bei temperaturempfindlichen Materialien wie ABS oder ASA, dämpft Geräusche und hält Staub fern. Eine aktive Kammerheizung regelt die Temperatur zusätzlich gezielt.

Im Vergleich

  • 4 % der alle FDM-Drucker unserer Datenbank haben ebenfalls ein geschlossenes Gehäuse.

3DPrinterHero-Einschätzung

Gehäuse nur optional – wer viel ABS/ASA druckt, sollte es mit einplanen.

Extruder, Temperaturen & Materialien

Extruder Single-Extruder, Hotend V3 (0,3/0,4/0,6 mm) Durchschnitt

Was bedeutet das?

Der Extruder fördert das Filament in die heiße Düse. Beim Direktextruder sitzt der Antrieb direkt am Druckkopf, beim Bowden-System am Rahmen – das Filament läuft dann durch einen Schlauch zum Hotend.

Im Vergleich

  • 9 % der alle FDM-Drucker unserer Datenbank nutzen dasselbe Extrudersystem.

3DPrinterHero-Einschätzung

Spezielles Extrudersystem für den jeweiligen Einsatzzweck.

Max. Düsentemperatur bis 290 °C Durchschnitt

Was bedeutet das?

Die höchste Temperatur, die die Düse erreicht. Sie entscheidet, welche Filamente sich verarbeiten lassen: PLA braucht rund 200 °C, ABS/ASA etwa 250 °C, Nylon und Polycarbonat 280–300 °C und mehr.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 303 °C (95 Geräte) – dieser Drucker liegt 4 % darunter.
  • Platz 69 von 95 (gleichauf mit 4 weiteren Geräten).
  • Einordnung: Reicht für ABS, ASA, Nylon (PA) und Polycarbonat (PC).

3DPrinterHero-Einschätzung

Segmentübliche Düsentemperatur.

Max. Druckbetttemperatur bis 105 °C Durchschnitt

Was bedeutet das?

Die höchste Temperatur des beheizten Druckbetts. Ein warmes Bett sorgt dafür, dass die erste Schicht haftet und das Teil nicht verzieht – besonders wichtig bei ABS, ASA, PC und Nylon.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 108 °C (96 Geräte) – dieser Drucker liegt 3 % darunter.
  • Platz 54 von 96 (gleichauf mit 1 weiterem Gerät).
  • Einordnung: Auch PC und Nylon haften zuverlässig.

3DPrinterHero-Einschätzung

Segmentübliche Betttemperatur.

Kompatible Materialien Z-Filamente (Z-ABS, Z-ASA Pro, Z-PETG, Z-NYLON, Z-FLEX u. a.) und Fremdfilamente (1,75 mm) Durchschnitt

Was bedeutet das?

Laut Hersteller freigegebene Materialien. Je breiter die Liste, desto mehr Anwendungen sind möglich – von dekorativem PLA über flexibles TPU bis zu technischen, faserverstärkten Kunststoffen.

Im Vergleich

  • Für diesen Eintrag liegt keine vergleichbare Herstellerangabe vor.

3DPrinterHero-Einschätzung

Ohne belastbare Zahl ist hier keine Einordnung möglich.

Mehrfarbdruck Nein Durchschnitt

Was bedeutet das?

Gibt an, ob der Drucker mehrere Farben oder Materialien in einem Druck verarbeiten kann. Dafür sorgt meist eine Zuführeinheit, die automatisch zwischen mehreren Spulen wechselt; Drucker mit zwei Düsen schaffen zwei Materialien auch ohne sie.

Im Vergleich

  • Mehrfarbsysteme wie AMS, CFS oder QIDI Box führen mehrere Spulen automatisch zu. Jeder Farbwechsel kostet allerdings Zeit und erzeugt Spülabfall.

3DPrinterHero-Einschätzung

Reiner Einfarbdrucker – ein Mehrfarbsystem ist vom Hersteller nicht vorgesehen.

Druckqualität

Schichthöhe 0,09–0,39 mm Durchschnitt

Was bedeutet das?

Die Dicke einer einzelnen gedruckten Lage. Dünne Schichten ergeben glattere Oberflächen und feinere Details, dauern aber länger; dicke Schichten sind schneller, zeigen aber deutlichere Stufen.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 0,086 mm (48 Geräte) – dieser Drucker liegt 4 % darüber.
  • Platz 20 von 48.

3DPrinterHero-Einschätzung

Segmentübliche Schichtauflösung.

Druckplatte

Druckoberfläche Beheizte perforierte Platte, Glasplatte optional Durchschnitt

Was bedeutet das?

Die Oberfläche, auf der das Objekt entsteht. Sie entscheidet, wie gut die erste Schicht haftet und wie leicht sich der fertige Druck wieder lösen lässt.

Im Vergleich

  • 7 % der alle FDM-Drucker unserer Datenbank nutzen eine vergleichbare Oberfläche.

3DPrinterHero-Einschätzung

Glasplatte: sehr glatte Unterseiten, die Haftung braucht aber oft Hilfsmittel wie Klebestift.

Ausstattung & Raumluft

Kamera Ja Stärke

Was bedeutet das?

Eine eingebaute Kamera erlaubt es, den Druck per App aus der Ferne zu beobachten und Zeitraffer-Videos aufzunehmen. KI-Kameras erkennen zusätzlich Fehldrucke und pausieren den Druck automatisch.

Im Vergleich

  • 50 % der alle FDM-Drucker unserer Datenbank haben eine integrierte Kamera.

3DPrinterHero-Einschätzung

Integrierte Kamera für Fernüberwachung und Zeitraffer-Videos.

Luftfilterung Optional (HEPA-Cover) Durchschnitt

Was bedeutet das?

Beim Drucken entstehen Ultrafeinpartikel und Gerüche – vor allem bei ABS, ASA und Resin. Aktivkohle bindet Gerüche und flüchtige Stoffe, HEPA-Filter fangen feinste Partikel ab.

Im Vergleich

  • 60 % der alle FDM-Drucker unserer Datenbank haben eine integrierte Luftfilterung.

3DPrinterHero-Einschätzung

Filter nur als Zubehör – für ABS/ASA in Innenräumen empfehlenswert.

Abmessungen & Gewicht

Gerätemaße (B × T × H) 350 × 360 × 505 mm Stärke

Was bedeutet das?

Außenmaße des Geräts (Breite × Tiefe × Höhe). Plane zusätzlich Platz für Spule, Kabel und Lüftung ein – Bettschlitten-Drucker brauchen außerdem Freiraum nach vorn und hinten.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 0,24 m² Stellfläche (96 Geräte) – dieser Drucker liegt 48 % darunter.
  • Platz 8 von 96.
  • Raumeffizienz: Der Bauraum nutzt 11 % des Gerätevolumens (Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 17 %).

3DPrinterHero-Einschätzung

Eine der kleinsten Stellflächen unter allen FDM-Druckern unserer Datenbank.

Nettogewicht 16 kg Stärke

Was bedeutet das?

Gewicht ohne Verpackung und Zubehör. Relevant für Transport und Stellplatz – schwerere Geräte stehen oft ruhiger, brauchen aber einen stabilen Tisch.

Im Vergleich

  • Ø alle FDM-Drucker unserer Datenbank: 19,7 kg (96 Geräte) – dieser Drucker liegt 19 % darunter.
  • Platz 47 von 96 (gleichauf mit 2 weiteren Geräten).

3DPrinterHero-Einschätzung

Leichter als der Durchschnitt – einfach umzustellen.

Vergleichsbasis: alle FDM-Drucker unserer Datenbank (103 Geräte). Durchschnittswerte basieren auf den Herstellerangaben aller Drucker in unserer Datenbank.

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Zortrax M200 Plus vs. Prusa MK4S, Bambu Lab P1S oder QIDI Q1 Pro

Die Drucker, mit denen der M200 Plus am häufigsten verglichen wird: Testnote, Preis und die wichtigsten Daten nebeneinander.

Zortrax M200 PlusZortrax M200 PlusDieser Drucker Prusa MK4SPrusa MK4S Bambu Lab P1SBambu Lab P1S QIDI Q1 ProQIDI Q1 Pro
Testnote–9,09,1–
PreisPreis k. A.Ab 999 €Ab 349 €Ab 349 €
Bauraum200 × 200 × 180 mm · 7,2 l250 × 210 × 220 mm · 12 l256 × 256 × 256 mm · 17 l245 × 245 × 240 mm · 14 l
Max. Druckgeschwindigkeit–bis 250 mm/sbis 500 mm/sbis 600 mm/s
Gehäuse & DruckkammerSeitenabdeckungen im Lieferumfang, HEPA-Abdeckung optional–Geschlossenes GehäuseGeschlossenes Gehäuse
MehrfarbdruckNeinNicht im Lieferumfang (Prusa MMU3 für 5 Farben nachrüstbar)Nicht im Lieferumfang (AMS bzw. AMS 2 Pro nachrüstbar)–

Wann sich der Gegner lohnt

Testnoten aus unseren Testberichten, Preise sind aktuelle Hersteller- bzw. UVP-Preise, technische Daten laut Hersteller.

Erster Eindruck & Setup

Der M200 Plus ist schnell aufgestellt, das Leveling kann automatisch oder manuell erfolgen. Die perforierte Platte sorgt ohne Zusatzmittel für gute Haftung, verlangt aber Raft-Druck.

Speed-Check in der Praxis

Mit Zortrax-Filamenten liefert der M200 Plus sehr konstante, maßhaltige Teile. Bei Geschwindigkeit und Bauraum ist er aktuellen Consumer-Druckern klar unterlegen.

Software, Slicer & Workflow

Z-SUITE ist auf die Hardware abgestimmt und bietet verlässliche Profile, Fernüberwachung läuft über inCloud. Für Fremdfilamente und Feintuning bleibt die Software weniger flexibel als offene Slicer.

Fazit zum M200 Plus

– Noch offen

Noch keine Gesamtwertung: Wir vergeben sie erst, wenn genug Fachtests und Nutzerstimmen zum M200 Plus ausgewertet sind.

Preis

Preis k. A.

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